Eilenburg

Eilenburg

Die einstige Wettiner-Residenz Eilenburg in Sachsen vor den Toren Leipzigs erblühte im Mittelalter vor allem durch sein Braugewerbe. Auch Martin Luther hielt sich zwischen 1522 und 1545 mehrmals in dem wohlhabenden Landstädtchen auf.

Gerne besuchte Luther, der bekanntermaßen kein Kostverächter war, den Gasthof "Zum Bären" in Eilenburg und traf sich dort auch mit anderen führenden Köpfen der Reformation. Dass dabei nicht nur diskutiert, sondern auch gut gegessen wurde, lässt ein Ausspruch Luthers vermuten, der Eilenburg einmal scherzhaft als „gesegnete Schmalzgrube“ bezeichnet haben soll. Auch mehrere Predigten des Reformators in der Kirche St. Marien sind historisch belegt. Sowohl die Kirche als auch ein Nachfolgebau des "Bären" sind heute in Eilenburg zu sehen. Die Stadt ist eine Station am Lutherweg Sachsen-Anhalt.

Highlights

Eilenburg gehört auch zur Via Regia, die als "Große Kulturstraße des Europarates" ausgezeichnet wurde. Sehenswert sind neben den Lutherstätten die Burg Eilenburg aus dem 10. Jahrhundert, die aufgrund ihrer historischen Bedeutung auch als Wiege Sachsens bezeichnet wird. Dass Kulinarik und Kultur in Eilenburg auch 500 Jahre nach Luther noch eng zusammen gehören, zeigt das Museum im historischen "Roten Hirschen".

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