Grimma

Grimma

Grimma, die idyllisch gelegene Kleinstadt an der Mulde in Sachsen, südöstlich von Leipzig, hatte für Luther eine ganz persönliche Bedeutung: Hier lebte seine spätere Frau Katharina von Bora 14 Jahre lang hinter Klostermauern.

Als junges Mädchen war Katharina in das Frauenkloster Marienthron in Nimbschen bei Grimma gekommen und legte 1515 das Gelübde ab. Beeinflusst durch Luthers Schriften wandte sie sich später jedoch der Reformation zu. Luther selbst verhalf ihr und weiteren Nonnen daraufhin zur Flucht. Heute erinnern die romantische Klosterruine inmitten von herrlichen alten Bäumen sowie das neuere Hotel Kloster Nimbschen mit Klosterschenke und Luthersaal an diese Zeit. In Grimma selbst ist die imposante Kirche des ehemaligen Klosters St. Augustin, in der Luther mehrfach predigte, ein Muss für alle Lutherfans.

Highlights

Neben der denkmalgeschützten Altstadt mit dem historischen Rathaus ist in Grimma auch das Haus des Verlegers Georg Joachim Göschen sehenswert: Göschen hat im frühen 19. Jahrhundert Werke unter anderem von Goethe und Schiller verlegt.

Kunst und Natur verbindet der Jutta-Park, ein englischer Landschaftspark, in dem Bildhauer und Klangkünstler ihre Werke im Schatten uralter Bäume präsentieren.

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