Magdeburg

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In Magdeburg, heute Mittelpunkt der „Straße der Romanik“ und Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts, hielt sich Martin Luther mehrfach auf. Von 1497 bis 1498 lebte er als Schüler bei den Brüdern vom gemeinsamen Leben, einer frommen Vereinigung.

1524 war Luther erneut in Magdeburg zu Gast - und konnte schnell durchschlagende Erfolge erzielen. So führten seine Predigten in der Johanniskirche mitten in der Altstadt sowie in der ehemaligen Klosterkirche des Augustinerklosters (heute Wallonerkirche) dazu, dass Magdeburg noch im gleichen Jahr die katholische Messe abschaffte und der Prior das Kloster auflöste.

Noch heute sind an der Außenwand der hochgotischen Wallonerkirche die Reste des später abgerissenen Kreuzgangs des Klosters zu sehen. Vor der Johanniskirche erinnert das Lutherdenkmal an den leidenschaftlichen Prediger.

Highlights

Bekannteste Sehenswürdigkeit der Ottostadt Magdeburg ist der Dom. Es ist die älteste gotisch konzipierte Kathedrale Deutschlands und eine der größten Kirchen des Landes. Sozusagen als zeitgenössischer Kontrast erschuf der Architekt Hundertwasser ganz in der Nähe die „Grüne Zitadelle“: Mit bunten Farben, und wenigen rechten Winkeln, einem Cafe und kleinen Läden laden die Innenhöfe des fantasievollen Gebäudekomplexes zum Bummeln ein.

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