Weimar

Weimar

Nicht erst zu Goethes und Schillers Zeiten war Weimar ein Zentrum des deutschen Geisteslebens. Lange vorher wusste Martin Luther das Städtchen an der Ilm zu schätzen.

Mindestens zwölf Mal war Luther zwischen 1518 und 1540 in Weimar und hat mehrfach vor den Bürgern der Stadt gepredigt. So kann in der spätgotischen Stadtkirche St. Peter und Paul noch heute die Kanzel besichtigt werden, von der Luther seine neuen Lehren verkündet hat. Hier steht auch ein Flügelaltar, den Lucas Cranach der Ältere, ein enger Freund Luthers, begonnen hat. Dargestellt ist unter anderem Luther mit einer aufgeschlagenen Bibel in der Hand.

In der Cranach-Galerie im Stadtschloss - Teil des UNESCO Welterbe „Klassisches Weimar“ - befindet sich das Porträt „Martin Luther als Junker Jörg“.

Highlights

Weimar kann gleich mit zwei UNESCO-Welterbestätten aufwarten: Das „Klassische Weimar“ stellt die Rolle der Stadt als Geisteszentrum im 18. und 19. Jahrhundert heraus. Dazu gehören die Wohnhäuser Goethes und Schillers, aber auch die Herzogin Anna Amalia Bibliothek mit ihrem weltberühmten Rokokosaal.

Daneben sind die Stätten des Bauhauses wie die Bauhaus-Universität, die ehemalige Kunstgewerbeschule und das Musterhaus am Horn von der UNESCO geschützt.

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