Universitätsklinikum Aachen
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ORTHOPÄDIE / UNFALLCHIRURGIE

Universitätsklinikum Aachen
Bereich: Orthopädie / Unfallchirurgie

Univ.-Prof. Dr. med. Hans-Christoph Pape FACS

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52074 Aachen
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Univ.-Prof. Dr. med. Hans-Christoph Pape FACS

Direktor der Klinik für Unfall und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Aachen


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Univ.-Prof. Dr. Pape: Unfall- und Wiederherstellungschirurgie auf universitärem Spitzenniveau

Das Zentrum für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie im Aachener Universitätsklinikum wird von Prof. Dr. Hans-Christoph Pape geleitet. Er bietet mit seinem hochqualifizierten, überregional renommierten Team eine Unfall- und Wiederherstellungschirurgie auf universitärem Spitzenniveau.

Die Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie profitiert, wie alle medizinischen Bereiche des Hauses, von der einzigartigen Baustruktur des Aachener Uniklinikums. Es ist eines der größten Krankenhausgebäude in Europa, in dem sich Forschung, Lehre und fachübergreifende Krankenversorgung mit Diagnostik und Therapie unter einem Dach befinden. Die Patienten von Prof. Dr. Pape profitieren von kurzen Wegen, einem engen interdisziplinären Austausch mit anderen Fachbereichen und der systematischen Vernetzung von Forschung und Versorgung. Pro Jahr versorgt sein Team über 15.000 Notfälle und führt über 3.000 Operationen durch. Das Einzugsgebiet der Klinik ist überregional, Patienten kommen aus dem In- und Ausland.

Herr Prof. Dr. Pape, außer zur Akuttraumatologie, Wirbelsäulenchirurgie oder Gelenkchirurgie und -prothetik verfügt Ihre Klinik über eine ausgewiesene medizinische Expertise im Bereich der Wiederherstellungschirurgie.

Prof. Dr. Pape: Ja, das ist ein wichtiger Teil unseres Leistungsspektrums, denn nicht alle Verletzungen und Knochenbrüche heilen problemlos aus. Die Heilung eines Knochenbruchs ist faktisch immer ein komplexer Vorgang. Zu uns kommen viele Patienten mit verschiedensten Komplikationen und einer langen Leidensgeschichte. Dazu gehören beispielsweise Wachstumsstörungen von Knochen, Muskeln und der Haut – mit gravierenden Folgen für den Patienten: Die Extremitäten sind oft nicht belastbar oder es entwickeln sich sogar Fehlstellungen der Knochen. Dies zu korrigieren erfordert ein hohes Maß an klinischer Erfahrung, denn es drohen erneutes Fehlwachstum oder sogar infektiöse Komplikationen, die es unbedingt zu vermeiden gilt.

Wie können Sie und Ihr Team in diesen Fällen helfen?

Prof. Dr. Pape: Wir bieten eine umfassende Diagnostik und moderne Therapieverfahren zur Behandlung von Fehlstellungen und Pseudarthrosen, die durch Defekte im Knochen das Ergebnis von fehlverheilten Knochenbrüchen sind. Wir bringen sie mit neuen Verfahren zur Ausheilung. Dabei bedienen wir uns vor allem körpereigenen Knochenmaterials, das wir aus dem Oberschenkel gewinnen. Es ist eines der modernsten Verfahren, das wir bei uns mit großem Erfolg seit Jahren fest etabliert haben und kontinuierlich weiterentwickeln.

Welche Rolle spielt der Einsatz von computergestützten Techniken?

Prof. Dr. Pape: Eine zentrale Rolle. So setzen wir beispielsweise mit großem Erfolg auf neue computerunterstützte Verfahren zur Bildgebung. Damit können wir schon während der Operation die Knochenstellung kontrollieren. Diese digitale Technik ermöglicht uns also eine unmittelbare Information in 3-D über die Stellung der Knochen, nachdem wir sie wieder justiert haben. Sie funktioniert bei vielen verschiedenen Korrektureingriffen, z. B. am Becken, an der Wirbelsäule und an den Extremitäten. Diese Verfahren stellen den neuesten technischen Standard dar und werden aufgrund unserer unmittelbaren Nähe zur klinischen Forschung ständig aktualisiert.

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