Prof. Dr. Köckerling: Übergewicht – eine Zivilisationskrankheit und Ihre Behandlungsmethoden
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INNERE MEDIZIN

Vivantes Klinikum Spandau
Bereich: Innere Medizin

Prof. Dr. med. Ferdinand Köckerling

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Prof. Dr. med. Ferdinand Köckerling

Chefarzt der Klinik für Chirurgie-, Visceral- und Gefäßchirurgie, Vivantes Klinikum Spandau, Berlin


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Prof. Dr. Köckerling: Übergewicht – eine Zivilisationskrankheit und Ihre Behandlungsmethoden

Adipositas, also krankhaftes Übergewicht, ist eine Zivilisationskrankheit, von der weltweit immer mehr Menschen betroffen sind. Für die Patienten bedeutet Fettleibigkeit häufig, dass sie kaum noch am gesellschaftlichen Leben teilhaben, in ihrer Lebensqualität stark eingeschränkt sind und die psychische Belastung immer größer wird.

Außerdem drohen schwerwiegende Folgeerkrankungen wie z.B. Diabetes, Bluthochdruck mit den Risiken eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalls sowie der vorzeitige Verschleiß von Gelenken und Wirbelsäule. Der Teufelskreis kann kaum allein durchbrochen werden: Es besteht im Überangebot kalorienreicher Speisen, steigendem Körpergewicht, fehlender körperlicher Bewegung und dadurch weiterem Gewichtsanstieg. Eine dauerhafte Gewichtsreduktion ist in diesen Fällen fast nur durch einen operativen Eingriff am Verdauungstrakt zu erreichen. Da die Fettleibigkeit eine sehr komplexe Erkrankung von Patienten ist, bei denen ein erhöhtes Operationsrisiko besteht, bedarf es eines interdisziplinären Ansatzes mit spezialisierten Abteilungen, um diese Patienten optimal zu behandeln. In Berlin hat der landeseigene Klinikkonzern Vivantes diese Herausforderung angenommen und im Vivantes Klinikum Spandau ein Zentrum für Adipositas und metabolische Chirurgie eingerichtet.

Unter der Leitung der Adipositas-Spezialisten Prof. Dr. Lange und Prof. Dr. Köckerling können die Patienten in Spandau mit speziellem, belastbaren Equipment bestmöglich operativ behandelt werden. Prof. Dr. Lange ist ausgewiesener Spezialist für verschiedene, operative Behandlungsmethoden gegen Übergewicht, welche unter anderem das Einsetzen eines Magenballons, die Implantation eines Magenbandes bis zum Legen eines Magenbypasses umfassen. Den „krankhaft adipösen Patienten mit einem Body Mass Index über 40 kann oft nur noch mit einer Operation geholfen werden. Bei einem Körpergewicht in dieser Größenordnung reichen Diät und zusätzliche Bewegung meist nicht mehr aus“, so Prof. Dr. Lange.

Beispiele für minimal-invasive Eingriffe: Magenbypass, Verstellbares Magenband, Schlauchmagen

99 Prozent der Operationen im Vivantes Zentrum für Adipositas und metabolische Chirurgie werden minimal-invasiv durchgeführt. Auf dem Feld der minimal-invasiven Chirurgie haben sich Prof. Dr. Köckerling und Prof. Dr. Lange in den letzten Jahren nicht nur in Deutschland, sondern auch international einen Namen gemacht. „Mit der Technik der MIC, d. h. der Minimal-Invasiven Chirurgie, erfolgen nur wenige kleine Einschnitte in die Bauchdecke“, so Prof. Köckerling. „Das ist gerade bei der Behandlung von adipösen Patienten besonders wichtig, denn große Operationsnarben heilen bei dieser Patientengruppe in der Regel besonders schlecht und die Gefahr einer Infektion ist größer.“

Das Angebot des Adipositas-Zentrums des Vivantes Klinikums Spandau:

  • Adipositas Check-up und ausführliches Gespräch mit Patienten
  • Konservative und operative Therapien
  • Langfristige Programme (inkl. Ernährungscoaching, Sport, Lebensplanung, psychische Unterstützung)

Der OP-Bereich ist mit Tischen und Betten für besondere Schwerlast und extra breiten Sitzmöbeln ausgestattet, die selbst für Patienten mit einem Gewicht über 250 kg ausgelegt sind. „Dieser Standort ermöglicht uns auch bei einer steigenden Zahl von Operationen eine optimale medizinische Betreuung“, sagt Prof. Lange.

Regionaldirektor Dr. Andreas Schmitt, des Vivantes Klinikum Spandau und des Humboldt Klinikums, sieht das neue Zentrum unter den Top 5 in Sachen Adipositasbehandlung in Europa: „Wir gehen von durchschnittlich 600 Patienten pro Jahr aus. Neben deutschen Patienten rechnen wir künftig auch vermehrt mit Patienten aus dem Ausland, wie zum Beispiel aus den Golfstaaten.“ Um das Klinikum für ausländische Patienten noch attraktiver zu machen, sind an vier Standorten Komfortkliniken gebaut worden. Die Zimmer bieten gehobenen Hotelstandard mit einem angenehmen Ambiente, das Personal ist mehrsprachig und interkulturell geschult, die Speiseversorgung wird den religiösen und persönlichen Bedürfnissen angepasst, auf den Zimmern können über 100 TVSender via Satellit empfangen werden. Auf diese Weise kann Patienten der Vivantes Kliniken in Berlin gleich in mehrfacher Hinsicht zu mehr Lebensqualität verholfen werden.

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