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INNERE MEDIZIN

Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum
Bereich: Innere Medizin

Prof. Dr. Helmut Schühlen

Rubensstraße 125
12157 Berlin

International Office:
Am Nordgraben 2
13509 Berlin
M. Ozod-Hamad / Olga Pastushenko
Tel. + 49 (0) 30 130 12 16 -64 / -84 / -85

www.vivantes-international.de

Prof. Dr. Schühlen

Chefarzt am Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum für Innere Medizin, Berlin


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Prof. Dr. Schühlen: Wenn Diabetes das Herz aus dem Takt bringt

Der Herzinfarkt und auch Diabetes werden in Deutschland als Volkskrankheit angesehen. Ein enger Zusammenhang mit Diabetes mellitus vom Typ 2 ist dagegen kaum bekannt.

Prof. Dr. Helmut Schühlen, Chefarzt am Vivantes Auguste Viktoria Klinikum in der Klinik für Innere Medizin erläutert die komplexen Krankheitsbilder von Diabetes und Durchblutungsstörungen des Herzens: „Diabetes fördert Gefäßverkalkungen und stellt einen der sehr kritischen Risikofaktoren dar“ erklärt der Mediziner, der inzwischen auf eine zwanzigjährige Erfahrung in diesem Bereich zurückblickt. „Wenn davon die Herzkranzgefäße betroffen sind, wird der Herzmuskel nicht mehr ausreichend durchblutet, so dass die Gefahr eines Herzinfarktes besteht.“ Und das trifft Diabetes-Patienten leider viel zu oft; mehr als 75% der Diabetiker erleiden einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Gerade bei Menschen mit Diabetes mellitus vom Typ 2 kommen häufig andere Risikofaktoren wie erhöhter Blutdruck hinzu. Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht vergrößern ebenso die Gefahr für einen Herzinfarkt und weitere Gefäßkrankheiten wie den Schlaganfall.

In der seit Jahren von der Deutschen Diabetes Gesellschaft anerkannten Behandlungseinrichtung von Professor Schühlen werden die Gefäßerkrankungen und Durchblutungsstörungen des Herzens speziell von Diabetes- Patienten nicht nur frühzeitig erkannt, sondern es werden auch spezielle Aspekte der medikamentösen Einstellung von Diabetikern mit Durchblutungsstörungen besonders berücksichtigt.

Patienten mit Verkalkungen der Gefäße, insbesondere der Gefäße um das Herz herum, und mit einem schwerwiegenden Risikofaktor wie z. B. Diabetes können gerade im Bereich der Kardiologie mit so genannten interventionellen Eingriffen, d.h. ohne Operation und direkter Eröffnung an Körperstellen, auf eine medizinische Situation zurückgreifen, welche ein minimiertes Risiko hat. Oftmals werden diagnostische und schwierige therapeutische Maßnahmen in der Kardiologie mit wachen und ansprechbaren Patienten während der Untersuchung und mit nur sehr kurzen stationären Aufenthalten durchgeführt, also äußerst schonend für den Patienten.

Die Expertise von Herrn Professor Schühlen und seinem Team in zwei medizinischen Spezialisierungsrichtungen mit der Kardiologie und Diabetologie ist in dieser engen medizinisch-organisatorischen Konstellation wenig Konkurrenz, aber trifft damit genau die aktuelle und zukünftig noch größer werdende Nachfrage durch deutsche und internationale Patienten.

Gerade durch die Expertise im Bereich der Diabetologie kombiniert mit der Kardiologie hat sich die Klinik des Vivantes Auguste Viktoria Klinikums mit ihrer umfassenden stationären Versorgung auch international einen Namen gemacht. Insgesamt bietet die Klinik das gesamte Spektrum zur Diagnostik und Therapie akuter und chronischer internistischer Erkrankungen an. Diese fachliche und personelle Ausrichtung wird durch eine optimale räumliche und apparative Ausstattung der Klinik komplettiert, gerade auch für Notfälle durch eine räumliche Anbindung von Rettungsstelle und Notaufnahme, konservativer Intensivstation, Chest Pain Unit und dem Herzkatheterlabor mit 24-Stunden-Notfallversorgung.

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