Prof. Dr. Scholz: Auch seltene Krankheitsbilder werden hier mit hoher Expertise operiert
Klinikum Duisburg ©Klinikum Duisburg

NEUROLOGIE / NEUROCHIRURGIE

Klinikum Duisburg GmbH
Bereich: Neurochirurgie

Prof. Dr. Martin Scholz

Zu den Rehwiesen 9-11
47055 Duisburg
Tel. + 49 (0) 203 733 2401

www.klinikum-duisburg.de

Prof. Dr. Martin Scholz

Chefarzt der Klinik für Neurochirurgie, Klinikum Duisburg / Wedau-Kliniken


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Kompetenz bei Kliniken und Rehabilitation

Prof. Dr. Scholz: Auch seltene Krankheitsbilder werden hier mit hoher Expertise operiert

Die Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Duisburg der Wedau-Kliniken hat seit vielen Jahren eine ausgewiesene Expertise für die Behandlung von neurochirurgischen Erkrankungen, wobei auch schwierigste neurochirurgische Fälle behandelt werden. Die große Expertise der Klinik wurde vom ersten Chefarzt der Klinik Prof. Bettag und seinem Nachfolger Herrn Prof. Dr. Werner Hassler begründet. Seit Oktober 2009 ist Prof. Dr. Martin Scholz als Chefarzt tätig. Als ein anerkannter Spezialist für Mikrochirurgie und Endoskopie führt er diese Tradition weiter.

Die Klinik gehört zu den größten Kliniken für Neurochirurgie in Deutschland, in welcher sowohl Patienten aus Duisburg und Umgebung und aus anderen Gebieten Deutschlands als auch aus vielen arabischen Ländern, aus Russland sowie anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion behandelt werden. In der Klinik werden neueste OPTechniken wie zum Beispiel die Mundsteuerung eines speziellen Operationsmikroskops angewendet, sodass der Operateur zu jedem Zeitpunkt die Hände zum Operieren frei hat.

Ausgestattet mit dem neuesten „State of the Art“ Equipment, wird in drei OP-Sälen sowohl Mikrochirurgie als auch Endoskopie zur operativen Therapie angeboten. Neben den klassischen Krankheitsbildern der Neurochirurgie werden insbesondere seltene Krankheitsbilder in größeren Fallzahlen behandelt.

In der vaskulären Neurochirurgie werden unter Anwendung von moderner Videoangiographie und Mikrodopplersonografie unter anderem spinale Fisteln, Hämangiomblastome, Angiome, komplexen Aneurysmen und AC/IC Bypässe operiert.

In der Kinderneurochirurgie werden in enger Kooperation mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin Erkrankungen wie z. B. Schädeldach- Deformitäten und Hydrocephalus, auch bei Kindern unter 2 Jahren, unter Verwendung von neuroendoskopischen Verfahren und navigierter HD-Technik operiert. Dabei wird insbesondere darauf geachtet, dass gerade bei Kindern eine möglichst strahlenfreie Behandlung, mit Kernspintomografie sowie Ultraschall und ohne CT, das heißt ohne Röntgenstrahlen, durchgeführt wird. Beispiele für spezielle neurochirurgische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sind Enzephalozelen, spinale Lipome, Neurozytome und viele andere seltene Erkrankungen.

In der Neuro-Onkologie, das heißt der neurochirurgischen Operation von Krebserkrankungen, werden modernste Medizintechnologien eingesetzt, wie zum Beispiel Neuronavigation, intraoperativer Ultraschall und die so genannte ALA-Technik, bei welcher ein Tumor im Kopf mit fluoreszierendem Material versetzt wird, damit der Tumor in seinen genauen Grenzen entfernt werden kann. Eine spezielle Ultraschall- Technik ermöglicht die spezielle Darstellung von Gefäßen im Kopf, um Hirninfarkte oder Blutungen zu vermeiden. Zusammen mit der Klinik für Hämatologie und Onkologie sowie der Radioonkologie wird für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept erstellt und neueste Forschungsergebnisse genutzt.

In der Neurochirurgie sind Erkrankungen, die ihre Lokalisierungen in und hinter der Augenhöhle oder in der Schädelbasis haben, besondere Herausforderungen, weil der operative Zugang oft schwierig ist. In der Klinik hat Professor Hassler bei dem speziellen Thema der Chirurgie der Augenhöhle mit herausragenden Publikationen weltweite Bekanntheit erlangt. Beim operativen Zugang werden herkömmliche und endoskopische Techniken sowie eine Technik, bei welcher von der entgegengesetzte Seite an die erkrankte Stelle im Kopf herangegangen wird, verwendet.

Das Besondere an der spinalen Neurochirurgie im Klinikum Duisburg ist die Kombination aus hochwertiger Mikrochirurgie und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Mit speziellen Verfahren, wird zum Beispiel bei einem Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule von der Seite ein Loch in den Wirbelkörper bis an das Nervenaustrittsloch gebohrt, sodass die Nervenwurzel von der Einengung befreit werden kann. Direkt am Operationstisch erfolgt dann bei hochkomplexen Eingriffen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Neuroradiologie, Allgemein-, Thorax-, Gefäß- und Unfallchirurgie.

Das Klinikum Duisburg liegt als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg/ Essen inmitten eines Waldgebietes im schönen Duisburger Süden. Das Klinikum Duisburg legt trotz High-Tech Medizin Wert auf eine patienten-orientierte Medizin, bei der im Umgang mit dem Patienten partnerschaftlich alle erforderlichen Schritte erklärt werden und auf Ängste und Sorgen eingegangen wird.

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