Univ.-Prof. Dr. Kiechle: Medizinische Spitzenversorgung für Frauen
Klinikum rechts der Isar ©Klinikum rechts der Isar der TU München

FRAUENHEILKUNDE

Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München
Bereich: Frauenheilkunde

Univ.-Prof. Dr. med. Marion Kiechle

Ismaninger Straße 22
81675 München
Sabine Scharf
Tel. +49 (0) 89 41 40 24 24

www.frauenklinik.med.tu-muenchen.de

Univ.-Prof. Dr. med. Marion Kiechle

Direktorin der Frauenklinik rechts der Isar der Technischen Universität München


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Univ.-Prof. Dr. Kiechle: Medizinische Spitzenversorgung für Frauen

Prof. Dr. Marion Kiechle ist eine national und international ausgewiesene Expertin und Wissenschaftlerin im Bereich medizinische Spitzenversorgung für Frauen mit gynäkologischen Erkrankungen am Universitätsklinikum der Technischen Universität München.

Frau Professor Dr. Kiechle erhielt für ihre medizinisch-wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der gynäkologischen Onkologie zahlreiche Auszeichnungen und Preise, zuletzt das Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist seit Oktober 2000 Inhaberin des Lehrstuhls für Gynäkologie und Geburtshilfe der Technischen Universität München und Klinikdirektorin der Frauenklinik rechts der Isar. Außerdem ist sie Vorsitzende der Bioethik- Kommission der bayerischen Staatsregierung und stellvertretende Vorsitzende der Zentralen Ethikkommission für Stammzellforschung der deutschen Bundesregierung und Senatorin der Technischen Universität.

Die Schwerpunkte in der Behandlung liegen in der operativen und konservativen Therapie der Krebserkrankungen der Frau.

Das interdisziplinäre Brustzentrum des Uniklinikums der TU München besitzt die offizielle Zertifizierung und Rezertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Senologie, womit höchste Qualitätsanforderungen erfüllt und auch übertroffen werden.

„Als zertifiziertes Brustzentrum, so Prof. Dr. Marion Kiechle, Sprecherin des Zentrums, können wir unseren Patientinnen eine noch bessere und umfassendere Betreuung anbieten.“ Im Brustzentrum des Klinikums rechts der Isar sind es jährlich 400 neue Brustkrebsfälle, die Prof. Marion Kiechle und ihr Team behandeln.

Fachübergreifend – zum Wohl der Patientin

„Wir wissen seit Ende der 90er Jahre aus wissenschaftlichen Studien, dass eine Therapieentscheidung, die in einem fachübergreifenden Team getroffen wurde, das Überleben der Krebspatientinnen verbessert.“ Aus diesem Grund finden in der Frauenklinik regelmäßig interdisziplinäre Besprechungen statt, in denen Experten verschiedener Fachrichtungen – wie z. B. Radiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin, Allgemeinchirurgie, Innere Medizin/Onkologie, Anästhesie und Pathologie – Diagnostikergebnisse und Therapieoptionen für die Patientin gemeinsam besprechen.

Frühzeitige Diagnose, rechtzeitige Therapie

Je eher eine Patientin zum Arzt geht und damit eine frühzeitige Diagnose und eine frühstmögliche Therapie eingeleitet werden können, desto höher sind die Heilungschancen. Die professionelle Diagnostik von Tumoren der weiblichen Brust bedarf jedoch hochprofessioneller und sehr erfahrener Spezialisten in sogenannten Mammografie- Screeningzentren. „Hieraus ergibt sich auch in unserem Brustzentrum die Möglichkeit“, so Frau Prof. Dr. Kiechle, „drei Viertel der Frauen brusterhaltend therapieren zu können. Diese Rate gehört zu den höchsten in Deutschland und entspricht international den Erfolgen der weltbesten Krebszentren.“

In der Klinik von Frau Professor Dr. Kiechle werden für die Patientinnen weiterhin die Besprechung spezieller Themen wie z. B. familiärer Brust- und Eierstockkrebs, Lymphtherapie und psychologische Beratung, auch persönlich durch Frau Professor Dr. Kiechle, angeboten.

Vorteil durch Forschung

Die individuelle Behandlung erfolgt nach neuesten Erkenntnissen der klinischen Forschung, an der sich die Frauenklinik auf nationaler und internationaler Ebene mit klinischer und auch Grundlagenforschung beteiligt und bei der sie herausragende Ergebnisse aufweist. In der Frauenklinik gibt es eine klinische Forschergruppe (Leiter: Prof. Dr. M. Schmitt) und eine Gruppe Gynäkologische Tumorgenetik (Leiter: Prof. Dr. med. A. Meindl). Erst kürzlich haben die Forscher an der TU ein Risikogen entdeckt: „Seine Identifizierung kann bei der frühzeitigen Diagnose eines erblichen Falls von Brust- und Eierstockkrebs erheblich helfen“, erklärt Prof. Dr. Marion Kiechle. Rund 5 % der Patientinnen haben eine Genveränderung von Mutter oder Vater geerbt und ca. 85 % dieser genetisch vorbelasteten Frauen erkranken dann auch tatsächlich in jungen Jahren an Brustkrebs. Frauen aus solchen Risikofamilien können so frühzeitig einen Gentest machen.

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