Visabestimmungen

Staatsangehörige, die für eine touristische Einreise nach Deutschland ein Visum benötigen würden, müssen bei Behandlungswunsch in Deutschland ein Visum zum Zwecke der medizinischen Behandlung beantragen. Der Antrag ist vom Antragsteller grundsätzlich persönlich bei der Auslandsvertretung an seinem Wohnort einzureichen. Die Entscheidung über einen Visumsantrag für einen kurzfristigen Aufenthalt dauert im Regelfall zwei bis zehn Arbeitstage. In dringenden medizinischen Fällen kann die medizinische Einrichtung ein Schreiben ausstellen, um eine beschleunigte Visa-Erteilung zu ermöglichen.

Visum zum Zwecke der medizinischen Behandlung in Deutschland

Zusätzlich zu den üblichen Dokumenten benötigen Sie zur Erteilung eines Visums zum Zwecke einer medizinischen Behandlung im Regelfall folgende Unterlagen:

- Bestätigung des Hausarztes, dass die notwendige Behandlung im eigenen Land nicht möglich ist.

- Einladung der deutschen medizinischen Einrichtung, die einen Diagnostik- und Therapie-Vorschlag sowie einen Kostenvoranschlag für die geplante Behandlung und ein Terminangebot erstellt hat.

- Nachweis über die Finanzierung der Behandlungskosten.

- EU-Bürger: Explizite Zustimmung der heimatlichen Krankenversicherung mit einem S2 (früher E112) – Schein.

Bei Nicht-EU-Bürgern kann die Finanzierung der medizinischen Behandlung in Deutschland aus eigenen Mitteln, über anerkannte internationale Krankenversicherungen oder über staatliche Fonds des Heimatlandes erfolgen. Die Entscheidung, ob eine Finanzierungsform anerkannt wird, liegt bei der medizinischen Einrichtung.

Weitere Informationen zu Visafragen unter www.auswaertiges-amt.de.

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