Das Judentum zählt zu den großen Weltreligionen

Die Geschichte des Judentums ist eine Geschichte voller Leid, Intoleranz und Vertreibung. Aber nicht alle Spuren, die jüdisches Leben über Jahrhunderte hinterlassen hat, sind in der Zeit des Nationalsozialismus getilgt und vernichtet worden.
Das Tagebuch der Anne Frank steht im Mittelpunkt

Anne Frank wurde 1929 in Frankfurt geboren und lebte mit ihrer Familie bis zu ihrer Emigration in die Niederlande im Stadtteil Dornbusch. Die Stätte präsentiert die interaktive Ausstellung „Anne Frank. Ein Mädchen aus Deutschland“. Außerdem werden Projekttage, Seminare und Trainings zu Themen wie Antisemitismus und Zivilcourage veranstaltet. Führungen für Gruppen auf Anfrage.

Die Alte Synagoge Erfurt - ein zu Stein gewordenes Geschichtsbuch

Die Alte Synagoge in der Altstadt aus dem 11. Jh. mit Museum, eine etwa 750 Jahre alte Mikwe und dem Erfurter Schatz gehört zu den ältesten jüdischen Gotteshäusern Europas. Die Neue und die Kleine Synagoge, der alte und neue jüdische Friedhof ergänzen das Netzwerk jüdischen Lebens in Erfurt . Die Ausstellungsflächen sind über einen Aufzug barrierefrei zugänglich.

Synagoge Berlin Rykestraße - das Symbol eines Wunders

Das im Stadtteil Prenzlauer Berg in Berlin im neoromanisch-orientalisierendem Stil erbaute als liberal-konservativ geltende jüdische Gotteshaus mit großen farbigen Glasfenstern und prachtvollen Verzierungen im Innenraum ist mit rund 1.200 Sitzplätzen das größte seiner Art in Deutschland. Zum Gottesdienst ist jeder eingeladen. Neben dem religiösen Zweck bietet es auch Platz für künstlerische Veranstaltungen.

Zentrum jüdischen Lebens, Religion, Kultur, Tradition und Zukunft: Jüdisches Zentrum München

Das jüdische Zentrum der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, ein sehenswertes Architektur-Ensemble aus Hauptsynagoge Ohel Jakob, jüdischem Museum und Gemeindehaus, verbunden mit einem unterirdischen „Gang der Erinnerung“, präsentiert sich im Herzen der Stadt als ein Ort der Begegnung und des Miteinanders, wo auch Veranstaltungen stattfinden.

Die Geschichte des Frankfurter Judenghettos: Judengasse Frankfurt

Die Judengasse in Frankfurt war das von 1462 bis 1796 bestehende jüdische Ghetto der Stadt. Das Jüdische Museum und die Dependance Museum Judengasse dokumentieren die Historie und religiöse Kultur jüdischer Gemeinden in Frankfurt vom 12. bis 20. Jh. In der Friedhofsmauer am benachbarten Judenfriedhof sind 11.134 kleine Namensschilder eingesetzt, um an die während des Holocaust ermordeten jüdischen Bürger zu erinnern.

Im jüdischen Ritualbad Speyer versinkt man in eine magische Atmosphäre

Das jüdische Ritualbad (Mikwe) aus dem 12. Jh. unweit des Domes zählt zu den ältesten und am besten erhaltenen Anlagen dieser Art. Ein tonnengewölbtes Treppenhaus führt über einen Vorraum 10 m tief in den Badeschacht mit seinem Kreuzgratgewölbe, wo nach mosaischen Gesetz die vorgeschriebene kultische Reinigung durch Untertauchen in kaltes „natürliches“ Wasser vorgenommen wurde. Führungen auf Anfrage.

Friedhof „Heiliger Sand“ in Worms: Rätsel aus jüdischer Vergangenheit

Nach religiösen Vorschriften angelegt - gilt er mit ca. 2.000 Gräbern als ältester noch erhaltener jüdischer Friedhof Europas. Nicht nur wegen seines Alters ist er so bedeutend, es sind auch zahlreiche namhafte jüdische Gelehrte hier beigesetzt. Das Raschi-Haus in Memorium an den berühmten Talmudkommentator und Gelehrten Salomon ben Isaak (1040-1105) beherbergt das Judaica-Museum. Sonderausstellungen.

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