Ein Kirchturm taucht nach dem anderen auf in der deutschen Kirchenlandschaft

Wie auf einem Tablett präsentieren sich die christlichen Highlights: Von der Wallfahrtskapelle bis zum Dom, von der Backsteinkirche bis zur Kathedrale. Gehen Sie auf Entdeckungsreise zu diesen architektonischen Meisterwerken und Sie werden beeindruckt sein!
Wallfahrtskirche St. Salvator/Bettbrunn
Orte mit besonderer Aura aufzusuchen, den Brauch gibt es seit Urzeiten: Wallfahrtskirche St. Salvator

Die älteste Hostienwallfahrt Bayerns , nordöstlich von Ingolstadt , zeichnet sich durch ein reges Wallfahrtsleben aus. Von der jahrhundertelangen Verehrung des Heiligen St. Salvators zeugen im Chorraum der beeindruckenden Wallfahrtskirche zahlreiche Votivkerzen, deren älteste 1378 geopfert wurde. Die barocke Kirche ist heute ein bekannter Wallfahrtsort mit langer Tradition und regem Pilgerleben.

Naumburger Dom St. Peter
Naumburger Dom St. Peter und Paul - ein himmlisches Bauwerk aus Stein, wo Uta wacht, an der „Straße der Romanik“

Der Dom St. Peter und Paul im Stil der Spätromanik und frühen Gotik zählt zu den großartigsten sakralen Kulturdenkmälern des europäischen Hochmittelalters. Der weltbekannte Westchor mit den zwölf Stifterfiguren des Naumburger Meisters, der auch den Lettner mit den Passionsreliefs schuf, oder die von N. Rauch geschaffenen Bleiglasfenster und vieles mehr sind nicht nur ein Magnet für Kunstkenner.

Wieskirche
UNESCO-Weltkulturerbe, Rokoko-Höhepunkt und Meisterwerk menschlicher Schöpferkraft: Wallfahrtskirche zum Gegeißelten Heiland auf der Wies

Die von den Brüdern Zimmermann um 1745 gebaute Wieskirche im oberbayerischen Pfaffenwinkel gilt als eine der schönsten und berühmtesten Rokoko-Bauten der Welt. Besonders das gelungene Zusammenspiel von Malereien, Fresken, Schnitzereien, Stuck, Licht und Farben der reichen Innenausstattung dieses außergewöhnlichen Kulturzeugnisses lässt so manchen Besucher staunen. mehr »

Wallfahrtskirche Vierzehnheiligen, Bad Staffelstein
Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen – Wallfahrtskirche und Pilgerstätte in Oberfranken

Direkt am Jakobsweg, neben dem ehrwürdigen Franziskaner-Kloster am Fuße des Staffelberges, stellt das im 18. Jh. den 14 Nothelfern geweihte Meisterwerk von Balthasar Neumann den Höhepunkt des deutschen Barock-Sakralbaus dar. Zu diesem weithin bekannten Gnadenort mit der Basilika minor strömen jährlich tausende Wallfahrer, um den Schutz der 14 Heiligen Nothelfer zu erbitten.

Wallfahrtskirche Maria Gern/Berchtesgaden
Wallfahrtskirche Maria Gern vor der beeindruckenden Kulisse des Watzmann Bergmassivs

Die romantisch anmutende Kirche Maria Gern in exponierter Lage, nördlich von Berchtesgaden , war um 1600 eine bedeutende Wallfahrtskirche. Innen prachtvoll verziert mit Stuckdekor und Fresken mit dem Zyklus des Marienlebens. Zentraler Blickfang und Pilgerziel ist der Hochaltar (1715) mit dem Gnadenbild (1666), das im Laufe des Kirchenjahres mit barocken Prunkgewändern bekleidet wird, wovon es 24 gibt.

Ulmer Münster
Ein Gotteshaus voller Lebendigkeit und dem höchsten Kirchturm der Welt: Das Ulmer Münster

Das im gotischen Stil in der Donaustadt erbaute, in seiner Originalsubtanz erhaltene Münster hat mit 161,53 m den höchsten Kirchturm der Welt und ist seit 1530 mit einem Platzangebot für 15.000 Menschen auch eine der größten protestantischen Kirchen der Welt. Im Inneren begeistern zahlreiche Kunstwerke von Weltruhm. Eine Turmbesteigung bis 142 m erfordert die Kondition für 768 Stufen.

Stiftskirche St. Servatius Quedlinburg
Stiftskirche St. Servatius und Domschatzkammer Quedlinburg an der „Straße der Romanik“

Die den Heiligen Dionysios und Servatius geweihte Kirche an der Straße der Romanik in Quedlinburg gilt als Denkmal der deutschen Hochromanik und gehört zum Weltkulturerbe. Der weltberühmte, kostbare Domschatz mit Servatiusreliquar, Katarinenreliquar, Quedlinburger Itala, das Samuhel-Evengeliar und das Otto-Adelheid-Evangeliar sowie den Grablegen des ersten deutschen Kaiserpaares versprühen einen Hauch Geschichte des Mittelalters.

Trier Dom
Trierer Dom - das UNESCO-Weltkulturerbe versteht sich als eine „Stadt mit offenen Toren“

Die Hohe Domkirche St. Peter zu Trier ist die älteste Bischofskirche Deutschlands. Sie präsentiert 1.700 Jahre abendländische Bau-, Kunst- und Glaubensgeschichte. An der Pilgerstraße nach Santiago de Compostella und Rom gelegen, birgt er neben Grabmälern ehemaliger Erzbischöfe von Trier mit der kostbaren Reliquie, dem „ Heiligen Rock “, ein traditionelles Pilgerziel in seinen Mauern. Mehr zu Trier »

Hauptkirche St. Michaelis zu Hamburg
Hauptkirche Sankt Michaelis zu Hamburg – ein Wahrzeichen der Hansestadt mit vielen Facetten

Der dem Erzengel Michael geweihte „Michel“ in Hafennähe mit seinem 132 m hohen charakteristischen Turm mit grünem Kuppeldach und der größten Turmuhr ihrer Art in Deutschland gilt als eine der schönsten protestantischen nordischen Barockkirchen. Einen grandiosen Ausblick über die Stadt bietet nach über 450 Stufen - zu Fuß oder mit Lift - die Turmplattform in 106 m Höhe.

St. Alexij Gedächtniskirche, Leipzig
Russisch-orthodoxes Gotteshaus „St. Alexij Gedächtniskirche zur Russischen Ehre“

Das 1913 zum Gedenken der Völkerschlacht bei Leipzig im Nowgoroder Stil des 16. Jh. erbaute Abbild der Himmelfahrtskirche von Kolomenskoje erinnert an die 22.000 gefallenen russischen Soldaten. Ein kleines Museum im Innern, 78 Ikonen des russischen Malers Emeljanow, die 18 m hohe Ikonenwand sowie originale Reiterfahnen von 1813 gilt es ebenso zu bewundern wie einiges Interessantes der Außenanlagen.

Schutzengelkirche Eichstätt
Eine Schar von 567 Himmelsboten zelebriert ein Fest des Glaubens und der Sinne: Schutzengelkirche Eichstätt

Die Schutzengelkirche (1617-1620) gehört zu den frühesten Jesuitenkirchen in Deutschland. Sie besticht als barockes Gesamtkunstwerk durch ihre Geschlossenheit in Ausstattung und Engelsthematik. Kaum ein anderes Gotteshaus kann mit so einer Vielzahl von Engeln aufwarten wie diese. Überall findet man an den Wänden, Altären und der Kanzel mal kleinere, mal größere Engelsnachbildungen in jeglicher Form.

Münchner Dom und Frauenkirche
Münchner Dom und Frauenkirche – eine der größten spätgotischen Hallenkirchen Deutschlands

Zwiebeltürme, Teufelsritt und Alpenblick machen das Wahrzeichen Münchens am Marienplatz einmalig. Die 1494 erbaute Frauenkirche zu „Unserer Lieben Frau“ bietet Platz für 20.000 Menschen. Ganz besonders die fast 100 m hohen, markanten Zwiebeltürme, die zahlreichen Kapellen und die kostbaren Kunstschätze machen diese schöne und doch schlichte Kirche zu etwas Besonderem. Täglich geöffnet, Führungen.

Moschee Schwetzingen
Die Moschee im Schwetzinger Schlossgarten – wie ein Märchengebilde aus 1001 Nacht

Europas einzige erhaltene Gartenmoschee des 18. Jh. schmückt den Schwetzinger Schlossgarten und verzaubert den Besucher mit ihrer morgenländischen Idylle. Extravagant, prunkvoll, Mosaik-Fußboden, orientalische Malereien und goldene Verzierungen, der kreuzgangartige Wandelgang mit seinen Licht- und Schattenspielen lässt den Besucher erfahren, was Lustwandeln heißt.

Kölner Dom
UNESCO-Weltkulturerbe, Wahrzeichen und Kathedrale: Hohe Domkirche St. Peter und Maria zu Köln

Der Kölner Dom, dritthöchste Kathedrale der Welt und ein Meisterwerk gotischer Architektur, gilt als eines der großartigsten Bauwerke der Christenheit. Er verfügt über eine reiche künstlerische Ausstattung, neben der Schatzkammer beherbergt er den goldenen Schrein der Heiligen Drei Könige und vieles mehr. Der Südturm kann zu Öffnungszeiten über fast 400 Stufen bis ganz oben bestiegen werden. Führungen. mehr »

Freiburger Münster Unserer Lieben Frau
Das Freiburger Münster Unserer Lieben Frau – für Kirchengänger und Kulturinteressierte

Das Münster mit dem markanten Turm gilt als Glaubenszeugnis der Menschen sowie als eine architektonische und künstlerische Höchstleistung des Mittelalters. 300 Stufen sind zu überwinden, bis man ganz oben im Wächterhäuschen ist und das Glockengeläut nebst Uhrwerk bestaunen kann. Doch auch am Boden bietet die Kirche mit ihrem hochgotischen Figurenzyklus und strahlenden Glasfenstern höchst Erstaunliches.

Dresdner Frauenkirche
Ein Meisterwerk des Wiederaufbaus: Die Frauenkirche in Dresden

Als Symbol für Frieden und Versöhnung gilt Dresdens Wahrzeichen als eines der architektonisch reizvollsten Sakralgebäude Europas. Als offene Kirche mit prächtiger Innenausstattung sind alle Menschen willkommen, die sich an dieser Schönheit erfreuen und sie eigenständig oder geführt erkunden wollen. Auch zu Gottesdiensten, kirchenmusikalischen Veranstaltungen und klangvollen Konzerten ist jeder eingeladen.

Kaiser- und Mariendom Speyer
Kaiser- und Mariendom zu Speyer - Eines der bedeutendsten Sakralbauwerke als Symbol mittelalterlichen Kaisertums

Ein bedeutender Schauplatz europäischer Geschichte ist die vom salischen Kaiser Konrad II. um 1030 auf dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes erbaute Domkirche St. Maria und St. Stephan. Ausgestattet mit der schönsten Hallenkrypta der Welt, Ruhestätte von Kaiser und Königen gilt das Weltkulturerbe als eines der größten in romanischer Architektur erhaltenen Gotteshäuser des christlichen Abendlandes. mehr »

Marktplatz, Rathaus, St. Petri Dom, Haus der Bürgerschaft
Eine der ältesten und prächtigsten Kirchen der Hansestadt: Der St.-Petri-Dom

Der Dom ist die größte Kirche Bremens und das prägende Bild der Hansestadt. Bemerkenswert sind die ältesten Teile: die West- und Ostkrypta sowie seine berühmten Orgeln. Im Kreuzgang befindet sich mit dem Bibelgarten ein besonderer Ort der Ruhe. Interessant sind auch der Bleikeller, der Mumien in offenen Särgen zeigt sowie das Dom-Museum mit Funden aus mittelalterlichen Bischofsgräbern.

Berliner Dom
Die protestantische Antwort von der Museumsinsel in Berlin auf den Petersdom: Der Berliner Dom

Eindrucksvolle Renaissance-Architektur, 4 prächtige Ecktürme, eine 75 m hohe Kuppel – die Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin gehört zu den bedeutendsten protestantischen Sakralbauten Deutschlands. In ihm befindet sich die größte Original erhaltene Orgel der Spätromantik. Besonders sehenswert sind die Kaiserloge, die Prunksarkophage der Hohenzollern-Dynastie und der kunstvoll verzierte Altar.

Basilika St. Martin und Oswald, Weingarten
Basilika St. Martin und Oswald in Oberschwaben - himmlisch, überirdisch und atemberaubend schön

Auf dem Martinsberg steht eines der größten barocken Sakralbauwerke Deutschlands und wenn innen an der Gabler-Orgel gespielt wird, schweben zauberhafte Klänge durch die stuckverzierte Basilika. Kunstvolle Fresken, das Himmelsabbild und ein Hauch von Unendlichkeit prägen diese eindrucksvolle Schönheit. Die hier bewahrte Heilig-Blut-Reliquie ist Mittelpunkt einer der größten Reiterprozessionen Europas.

Basilika St. Emmeram
Klosterkirche und Pilgerstätte Basilika St. Emmeram

Am Grab des als Märtyrer heilig gesprochenen Emmeram von Regensburg entstand eines der ältesten und bedeutendsten Klöster des Benediktinerordens Bayerns . Wie bei vielen südbayerischen Kirchen, waren auch bei diesem Schmuckstück die Gebrüder Asam am Werk. Heute ist die dreischiffige Basilika mit Hochaltar und weiteren Grabstätten von Seligen eine Pfarrkirche und ein gefragter Pilgerort.

Bamberger Dom St. Peter und St. Georg
Faszination Weltkulturerbe: Der Bamberger Dom St. Peter und St. Georg

Das Vermächtnis Kaiser Heinrichs II. gehört zu den großen deutschen Kaiser- und Reichsdomen des hohen Mittelalters. 1237 geweiht, thront das Denkmal spätromanischer und frühgotischer Baukunst mit den vier Türmen majestätisch über der Stadt. Auch im Inneren zeigt sich die Basilika minor beeindruckend: Bamberger Reiter, Kaisergrab, Papstgrab Clemens II. und Kunstschätze sind nur ein Teil davon. mehr »

Bad Doberaner Münster
Bad Doberaner Münster – eine Perle der Backsteingotik

Bis Mitte des 16. Jh. war die heutige Kirche die Klosterkirche des Zisterzienserklosters in Bad Doberan. Mit ihrer reichen mittelalterlichen Original-Ausstattung von hohem Kunstwert und einer Fülle von Grabstätten gehört sie zu den schönsten hochgotischen Backsteinbauten Mecklenburgs . Besonders abends, wenn die Sonne durch das Westfenster fällt, erstrahlt sie in ganz besonderem Licht.

Aachener Dom
Aachener Dom - das „Zweite Rom“ Karls des Großen und UNESCO-Weltkulturdenkmal

Als bedeutendes Wallfahrtsziel haben sich seit über 1.200 Jahren Gläubige und Pilger aus der ganzen Welt in dieser beeindruckenden Architektur sakraler Baukunst zum Gottesdienst gefunden, Liturgie gefeiert, gebetet und geistliche Musik gehört, so ist es auch noch heute. Der Dom zeichnet sich aber auch durch die Beherbergung des goldenen Karlsschreins und seiner prachtvollen Domschätze aus. mehr »

St. Annenkirche Annaberg-Buchholz - die Herberge der Bergmännischen Krippe Annaberg ist ein wahres Schmuckstück

Die der Heiligen Anna geweihte, 1525 fertig gestellte spätgotische Hallenkirche, ist das Wahrzeichen der Stadt. Der Bergmannsdom birgt eine prächtige Innenausstattung: wertvolle Kunstschätze, Gemälde, die steinerne Bibel, der 1522 aufgestellte Hauptaltar, der Bergaltar, die Wacker-Orgel von 1884, das etwas ältere Bronzegeläut, die schöne Tür und vieles mehr laden alle Menschen herzlich ein.

Dom St. Peter zu Regensberg
Die Kathedrale und Dom St. Peter zu Regensburg - zu Stein gewordene Theologie

Das Hauptwerk gotischer Architektur in Bayern und geistliches Herz des Bistums Regensburgs , das mit seinen über 100 m hohen Türmen majestätisch die Altstadtsilhouette dominiert, wurde mit der Steinernen Brücken und der Altstadt zusammen zum Weltkulturerbe gekürt. Es ist nicht nur Ruhestätte bedeutender Bischöfe, sondern auch Heimat des traditionsreichen Domchores: den berühmten Regensburger Domspatzen. mehr »

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