Halle

Halle

In der geschichtsträchtigen und einstigen Residenzstadt Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt hat Martin Luther zwischen 1545 und 1546 mehrmals gepredigt. Hier lebte mit Kardinal Albrecht auch Luthers ärgster Widersacher.

Von 1514 bis 1541 regierte der Kardinal von seiner Residenz Moritzburg in Halle an der Saale. Luther prangerte neben der prunkvollen Hofhaltung des Kardinals vor allem den damals in der Kirche weit verbreiteten Ablasshandel an. So machte er sich den neben dem Papst höchsten kirchliche Würdenträger im „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“ zum Feind. An Luthers flammende Predigten in der Marktkirche erinnern heute die spätgotische Kanzel und ein Denkmal an der Außenmauer zwischen den Hausmannstürmen. In einem Turmraum der Kirche werden seine Totenmaske und der Abdruck seiner Hände gezeigt.

Highlights

Ob Barock, Renaissance oder Bürgerlich – Halle bietet eine einmalige Dichte an großstädtischen Architekturdenkmälern. Zudem ist Halle die Geburtsstadt des Barockkomponisten Georg Friedrich Händel und als Veranstaltungsort der jährlichen Händelfestspiele weit über die Grenzen des Landes hinaus berühmt. Einblicke in die reiche Geschichte gibt das Landesmuseum für Vorgeschichte mit der berühmten, rund 4.000 Jahre alten „Himmelsscheibe von Nebra“, seit 2013 UNESCO Weltdokumentenerbe.

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