Wirkungsstätten

Martin Luther und die Reformation haben Deutschland verändert – und Spuren hinterlassen. Sie finden sich bis heute überall dort, wo sich die Ereignisse jener Zeit zugetragen haben. Gehen Sie auf Entdeckungsreise!

Mehr als 2.000 Menschen strömten zu Beginn des Jahres 1524 nach Allstedt, um an der Predigt von Pfarrer Thomas Müntzer in der St. Johannes-Kirche teil zu haben. Heute kommen Menschen aus aller Welt in den Ort, um auf den Spuren des revolutionären Reformators zu wandeln.

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Altenburg mit seiner historischen Altstadt ist nicht nur die Heimat der deutschen Spielkarten, sondern war auch ein bedeutender Ort der Reformationsgeschichte. Mit Georg Spalatin hatte Luther hier einen wichtigen Mitstreiter und Weggefährten.

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Augsburg zählt mit über 2.000 Jahren zu den ältesten Städten Deutschlands. Die "Stadt der Reichstage" war Schauplatz des „Religionsfriedens“, des „Hohen Friedenfestes“ sowie der „Confessio Augustana“ – und schrieb damit Weltgeschichte.

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Ruhe und Frieden liegen heute über der Kurstadt Bad Frankenhausen mit ihrem idyllischen Stadtbild und den heilenden Solequellen. Am 15. Mai 1525 war das allerdings anders: Damals wurde hier die entscheidende Schlacht des Bauernkrieges geschlagen.

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Bad Hersfeld im Nordosten von Hessen ist weithin bekannt durch seine Festspiele in der größten romanischen Stiftsruine der Welt. Auch Martin Luther zog es zu dem romantischen Ort: Er predigte dort während einer seiner Reisen durch Hessen.

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Barockkunst in Vollendung, eine geschlossene Altstadt sowie solehaltige Quellen machen den Kurort Bad Neustadt heute aus. Im 15. Jahrhundert, als Luthers Mutter hier geboren wurde, war die Stadt wirtschaftliches Zentrum des fränkischen Oberlandes.

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Die Stadt Bretten liegt eingebettet in die Weinberge des Kraichgau, umrahmt von den Höhenzügen des Odenwaldes und des Schwarzwaldes. Diese bezaubernde Lage dürfte mit ein Grund dafür sein, dass Philipp Melanchthon seinem Geburtsort immer verbunden blieb.

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"Überaus reizend" fand Martin Luther das bayerische Coburg. Das können heutige Besucher nur bestätigen: Die Altstadt mit ihren Gassen, Türmen und Kirchen sowie gleich vier Schlösser machen den Ort zu einem einzigartigen Ensemble von Kunst, Geschichte und Kultur.

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Die evangelisch-lutherische Frauenkirche ist ein international bekannter Prachtbau protestantischer Sakralkunst und gilt heute als ein Wahrzeichen Dresdens. Dabei fand die Reformation zunächst kaum Anhänger in der Stadt.

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Die einstige Wettiner-Residenz Eilenburg in Sachsen vor den Toren Leipzigs erblühte im Mittelalter vor allem durch sein Braugewerbe. Auch Martin Luther hielt sich zwischen 1522 und 1545 mehrmals in dem wohlhabenden Landstädtchen auf.

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Große Namen wie Martin Luther, Johann Sebastian Bach oder die Heilige Elisabeth von Thüringen sind mit der Wartburgstadt Eisenach am Nordrand des Thüringer Waldes verbunden.

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Erfurt "liegt am besten Ort. Da muss eine Stadt stehen", hat Martin Luther die heutige Hauptstadt Thüringens gelobt. Und er musste es wissen, hat Luther doch selbst sechs Jahre lang in Erfurt gewohnt.

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Gotha im heutigen Thüringen ist die ehemalige Residenzstadt des Herzogtums Sachsen-Gotha. Martin Luther machte hier gerne Station auf seinen Reisen von und nach Worms , Marburg oder Schmalkalden .

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Grimma, die idyllisch gelegene Kleinstadt an der Mulde in Sachsen , südöstlich von Leipzig , hatte für Luther eine ganz persönliche Bedeutung: Hier lebte seine spätere Frau Katharina von Bora 14 Jahre lang hinter Klostermauern.

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In der geschichtsträchtigen und einstigen Residenzstadt Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt hat Martin Luther zwischen 1545 und 1546 mehrmals gepredigt. Hier lebte mit Kardinal Albrecht auch Luthers ärgster Widersacher.

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Schon zu Luthers Zeiten war Heidelberg, Deutschlands älteste Universitätsstadt, vom Studentenleben geprägt. Hier, in den Räumen der Universität, sollte der Reformator 1518, kurz nach seinem Thesenanschlag, dem Augustinerorden seine Ansichten darlegen.

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Jena in Thüringen war einer der Orte, an dem die Lutherbibel gedruckt wurde. Dadurch spielte die Stadt für die Verbreitung von Luthers Lehren eine wichtige Rolle.

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In Leipzig haben sich international bekannte Geistesgrößen Jahrhunderte hindurch die Klinke in die Hand gegeben: Vordenker und Genies von Johann Wolfgang von Goethe bis Martin Luther haben hier ihre Spuren hinterlassen.

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Die Lutherstadt Eisleben zählt zu den ältesten Städten zwischen Harz und Elbe. Eng mit dem Leben und der Geschichte Martin Luthers verbunden, ist sie mit ihren Lutherstätten Teil des UNESCO-Welterbe.

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Die Lutherstadt Wittenberg gilt als protestantischer Wallfahrtsort und Wiege der Reformation. Hier schlug Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche.

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In Magdeburg, heute Mittelpunkt der „Straße der Romanik“ und Landeshauptstadt Sachsen-Anhalts , hielt sich Martin Luther mehrfach auf. Von 1497 bis 1498 lebte er als Schüler bei den Brüdern vom gemeinsamen Leben, einer frommen Vereinigung.

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Das beschauliche Mansfeld im südlichen Harzvorland prägte Luthers Kindheit. Damals war der Ort ein Zentrum des Kupferschieferbergbaus. Heute ist das Städtchen ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen zu Industriedenkmälern des frühen Bergbaus.

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Ein "mittelalterliches Märchen" war die Universitätsstadt Marburg für den russischen Dichter Boris Pasternak. Auch für Luther war Marburg märchenhaft: Residierte hier doch mit Landgraf Philipp dem Großmütigen einer der wichtigsten Förderer der Reformation.

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Möhra ist ein kleiner Ort mit einer großen Geschichte. Die nur weniger als 1.000 Einwohner zählende idyllische Gemeinde ist der Stammort der Familie Luther. Bis in das 14. Jahrhundert kann Luthers Familie hier zurückverfolgt werden.

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Obwohl Luther nie in Mühlhausen war, spielte der Ort als Zentrum der radikalen Reformbewegung um Thomas Müntzer eine wichtige Rolle für Luther und die Reformation.

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Die fast 1.000-jährige Geschichte der Domstadt Naumburgs in der Burgen- und Weinregion „Saale-Unstrut“ ist auf vielfältige Weise auch mit Martin Luther und der Geschichte der Reformation verknüpft.

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Nürnberg war für Martin Luther "das Auge und das Ohr Deutschlands". Denn mit 21 Druckereien war die Stadt an der Pregnitz eine Medienhauptstadt. Sie verhalfen den Flugschriften der Reformation zu einer besonders schnellen Verbreitung.

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In Oppenheim, der kleinen Weinstadt in Rheinhessen , machte Martin Luther mit seinem Geleitsmann Kaspar Sturm während seiner Hin- und Rückreise 1521 zum Reichstag zu Worms Station.

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Pirna, nicht weit von Dresden , ist die Geburtsstadt des Ablasspredigers und Inquisitors Johann Tetzel. Er gab den Anlass zu Luthers Thesenanschlag und gilt somit als eine Schlüsselfigur der Reformation.

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Die romantische Fachwerkstadt Schmalkalden in Thüringen war im 16. Jahrhundert ein Brennpunkt der europäischen Geschichte: 1531 trafen hier evangelische Fürsten und Städte zusammen, um sich gegen den katholischen Kaiser Karl V. zu verbinden.

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Sonneberg, die historische Spielzeugstadt im Naturpark Thüringer Wald lädt zum Wandern und Radfahren in reizvoller Natur ein. Wandeln Sie auf Luthers Spuren durch den Thüringer Wald und ergründen Sie die Legende vom Lutherhaus in Sonneberg.

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Speyer ist nicht nur UNESCO-Welterbestadt mit der größten erhaltenen romanischen Kirche Europas. Durch die Speyrer Protestation im Jahr 1529 wurde die Stadt auch zum Geburtsort des evangelischen Glaubens.

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„Torgaus Bauten übertreffen an Schönheit alle aus der Antike“, hat Martin Luther gesagt. Das gilt damals wie heute: 500 Baudenkmale im Stil der Renaissance und der Spätgotik machen Torgau in Sachsen zu einem städtebaulichen Kleinod von internationalem Rang.

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Nicht erst zu Goethes und Schillers Zeiten war Weimar ein Zentrum des deutschen Geisteslebens. Lange vorher wusste Martin Luther das Städtchen an der Ilm zu schätzen.

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Vom romanischen Kaiserdom bis zum multimedialen Nibelungenmuseum gibt es in Worms heute viel Schönes zu entdecken. Martin Luther jedoch verband weniger angenehme Erinnerungen mit der geschichtsträchtigen Stadt am Rhein.

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Zeitz ist die Stadt der Luthernachkommen. Luthers männliche Nachkommen haben allesamt in Zeitz gewirkt. Im Zeitzer Dom St. Peter und Paul führte Luther 1542 Nikolaus von Amsdorf als ersten evangelischen Bischof ein.

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