Mönchsweg
Mönchsweg ©Projektbüro mönchsweg

Wie einst die Mönche und Missionare unterwegs mit Leib und Seele: der Mönchsweg

Auch wer sich mit dem Fahrrad auf den 342 km langen ausgeschilderten Mönchsweg begibt, der folgt einer jahrhundertealten Tradition: Er pilgert, und das auf ganz moderne Art, von Glücksstadt an der Elbe bis zur Ostseeinsel Fehmarn.

Auf den Spuren der ersten christlichen Missionare im Mittelalter lässt es sich zwischen Elbe und Ostsee gut Radpilgern. Eine wunderbare Gelegenheit dazu gibt der größtenteils asphaltierte Mönchsweg, er führt überwiegend durch Naturgebiete und verbindet Geschichte und Spiritualität. Dabei geht es durch die wunderschönen Landschaften der Landkreise Steinburg, Segeberg, Plön und Ostholstein, die nicht nur der Lunge genug Sauerstoff, sondern auch der Seele reizvolle Bilder schenken. Entlang des Weges gibt es auch zahlreiche Back- und Feldsteinkirchen, Schlösser und historische Klöster zu sehen. Im Rhythmus von informativer Rast und den Geist entspannendem Radelns erschließt sich dem Radpilger die Welt der Slawen und ihre Kämpfe gegen die ersten Christen in Holstein, die Mission Vicelins (1090-1154, Apostel der Holsten und Wagrier), Bischof von Holstein sowie die Zeugnisse der ersten Christen dieser Region, die Kirchen. In ihnen offenbaren sich nicht nur kunsthistorische Schätze vieler Epochen, sondern auch Botschaften ursprünglicher Religiosität, Ruhe und Einkehr, auch das, was Mönchstum dem Radpilger mitteilen kann. Wer einmal am aktiven Mönchsleben teilnehmen möchte, sollte einen Abstecher in das Benediktinerkloster Nütschau nicht versäumen. Das dem Kloster angeschlossene Haus Ansgar ist offen für Besucher aller Konfessionen, bietet einen Schlafplatz, gutes Essen und vor allem einen Einblick in die jahrhundertealte Tradition mönchischen Lebens.

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