Crescentia-Weg
Crescentia-Weg

Eine faszinierende Fußreise auf den Spuren der Heiligen Crescentia

Der Crescentia-Pilgerweg führt auf eine reizvolle Fußreise von knapp 90 km durch die idyllische Voralpenlandschaft des Ost- und Unterallgäus von Kaufbeuren über Ottobeuren nach Mindelheim. Er verbindet die Orte, die im Leben der heiligen Klosterfrau Crescentia eine wichtige Rolle gespielt haben.

Verehrer der Heiligen Crescentia (1682-1744) können seit 2003 auf den Spuren der Klosterfrau gehen, den sie im 17. Jh. oft gegangen ist. In ihrer Zeit im Kaufbeurer Kloster hatte sie vielfältige Kontakte zum Kloster Irsee, Kreuzkloster in Mindelheim und Benediktinerabtei Ottobeuren. Zahlreiche Korrespondenz im Klostermuseum zeugt von ihrem vertrauensvollen Kontakt. Stets machte sie sich zu Fuß auf den Weg, um diese Klöster zu besuchen. Daran erinnern am Pilgerweg Crescentia-Kapellen, Marterln und Bildstöcke. Maria Crescentia Höß lebte zwischen 1682 -1744 im Franziskanerinnenkloster Kaufbeuren, das sie zeitweise als Oberin auch leitete. Mit ihrem Tod am 05.04.1744 wurde ihr Grab in der Klosterkirche zu einer bedeutenden Wallfahrtsstätte in ganz Europa. Der Pilgerweg bietet einen Dreiklang von Eindrücken, der bestimmt wird von der malerischen Landschaft, bedeutenden Kunstwerken und der Möglichkeit, auf den Spuren Crescentias zu innerer Einkehr zu gelangen. Dabei werden immer wieder Stationen passiert, die an das Leben und Wirken der ersten deutschen Heiligen im 3. Jahrtausend erinnern. Mit ihrer Heiligsprechung am 25.11.2001 durch Papst Johannes Paul II. wird sie der gesamten katholischen Kirche zum Vorbild. Oft wird sie mit einem Kruzifix dargestellt, in das sie wie in ein aufgeschlagenes Buch vertieft ist. Kaufbeuren feiert in 2011 das Doppeljubiläum „750 Jahre Kloster und 10 Jahre Heilige Crescentia“ mit einem „GlaubensFest“.

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