Für Einheimische und „Zuagroaste“ ist das sogenannte „Brotzeitrecht“ seit 200 Jahren gelebte Tradition und einfach ein herrlicher Grund, sich an warmen Tagen und Abenden mit Familie, Freunden und Fremden nirgends anders als im Biergarten der Gemütlichkeit, dem Genuss und der Geselligkeit zu widmen. Wer keine Zeit hat, den Picknickkorb zu packen, findet in jedem Biergärten ein reichhaltiges Angebot von klassischen Brotzeitschmankerl wie Radi, Obazda oder Schnittlauchbrot und warme Spezialiäten.
In Kooperation mit Brauereien, Wirten und Regionen stellen das Tourismusamt München und der Tourismusverband München-Oberbayern die Biergärten 2012 in den Mittelpunkt Ihrer Kommunikationsaktivitäten.
Es war einmal...
Ein weiteres Attribut prägt den Charakter des bayerischen Biergartens fast ebenso, wie das „Brotzeitrecht“, die Schatten spendenden Kastanienbäume. Als es noch keine elektrischen Kühlsysteme gab, pflanzten die Brauer über den Bierlagerkellern Linden und Kastanien und streuten eine dicke Schicht Kies darüber. So blieben die Keller kühl und die Biere länger frisch. Gerne verweilten die Bürger nach dem Bierkauf noch im Schatten der Bäume und tranken das für zu Hause gekaufte Bier gleich aus. Der „echte“ Biergarten war geboren und das königliche Restrikt erlaubte den Brauereien, erstmals außerhalb der Wirtschafts-Räumlichkeiten Bier auszuschenken.
... bis heute
Diese Tradition erfreut sich bis heute großer Beliebtheit und ist ein Markenzeichen bayerischer Lebensart. Hier treffen sich Nationalitäten aus aller Welt, Generationen von jung bis alt und Menschen aller Couleur. An lauen Sommerabenden gehört es in Süddeutschland zum Lebensstil, den Picknickkorb zu packen und den Tag mit einem frisch gezapften Bier im Freien ausklingen zu lassen. 2012 widmen die Brauereien und Biergärten in München und Oberbayern diesem Jubiläum zahlreiche Veranstaltungen und Festivitäten.
Planen Sie hier Ihre Deutschlandreise. Einfach Favoriten hinzufügen, Reihenfolge festlegen und losfahren!
0 Favoriten ausgewählt