Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“: Hans Stefan Steinheuer kocht seit Jahren an Deutschlands Spitze
Hans-Stefan Steinheuer ©Steinheuers Zur Alten Post

Steinheuers Restaurant „Zur Alten Post“: Hans Stefan Steinheuer kocht seit Jahren an Deutschlands Spitze

Mit seiner ausgewogenen Aromenküche hat Hans Stefan Steinheuer sein Restaurant „Zur Alten Post“ in Bad Neuenahr-Heppingen erfolgreich unter den besten deutschen Restaurants etabliert.

Hans Stefan Steinheuer ist ein kulinarischer Überzeugungstäter, der an der Ahr viel bewegt hat, nachdem er nach Stationen im Hotel Erbprinz in Ettlingen und den legendären Schweizer Stuben in Wertheim das Gasthaus seiner Eltern in Bad Neuenahr-Heppingen übernahm und gemeinsam mit seiner Frau zu einer der wichtigsten kulinarischen Adressen in Deutschland entwickelt hat. Steinheuer zielt auf geschmackssichere Punktlandungen ab, er kocht aromenintensiv auf klassischen Fundament, wobei er dem sensiblen Einsatz neuer Techniken gegenüber durchaus aufgeschlossen ist. Immer wieder überrascht Steinheuer mit ungewöhnlichen Aromenbildern und verbindet scheinbar gegensätzliche Noten durch harmonisierende Gewürzelemente zu einem in sich stimmigen ausgewogenem Ganzen. Ganz besonderes Augenmerk legt der passionierte Weinliebhaber auf die Interaktion von Wein und Gerichten und kann dabei wahre Schätze aus seinem Keller offerieren, der selbstverständlich einen großen Ahr-Schwerpunkt aufweist.

Klassik im modernen Gewand findet sich etwa beim Kalbsbries mit Krebsen, Erbsenschoten und Koriander-Cotta – großflächig transparent angerichtet finden die Elemente wie selbstverständlich zueinander, wobei die Krebs-Bries-Paarung durch die Erbsenstrukturen wunderbar zusammengehalten und untermalt wird. Als Aha-Effekt serviert Steinheuer als Akzentuierung ein Koriander-Cotta mit herbaler Finesse und schönem Schmelz, der wiederum vom Schieferterrassen 2009 von Heymann-Löwenstein aufgegriffen und weitergesponnen wird. Überhaupt hat Steinheuer ein besonderes Händchen für Fleischgänge, geradezu unvergessen ist seine Gänseleber auf Bratapfel und Sellerie mit Enten-Beeftea, die an Intensität und Harmonie zwischen der Beeftea und der karamellisierten Gänseleber kaum zu überbieten war, schlichtweg großartig.

© Prof. Dr. Ingo Scheuermann

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