In ungewöhnlicher Location, im Cocoon Club der DJ-Legende Sven Väth, hat Mario Lohninger mit dem Silk ein Bed Restaurant der Extraklasse geschaffen.
Mario Lohninger ist ein Multi-Talent, ein bescheidener Gastro-Unternehmer, der neben dem Silk und dem Micro im Cocoon seit Anfang 2010 zudem das ‚Lohninger’ in Frankfurt-Sachsenhausen betreibt. Sein „Flagship“ Silk ist auch nach 6 Jahren noch so zeitgemäß und neuartig wie bei der Eröffnung und dient Lohninger als kulinarischer Nährboden für neuen Ideen. Stilistisch ist Lohningers Welt eine Kulmination seiner bisherigen Stationen – das Produktverständnis aus der Obauer Zeit, die grandiose Einfachheit von Hans Haas, die japanischen Einflüsse aus seiner Zeit an der Tsuji Cooking School in Osaka und höchste Präzision von Guy Savoy, alles gepaart mit dem Antrieb, auch österreichische Klassiker in bester Zubereitung in das Silk Repertoire zu integrieren.
Klare Rahmenbedingungen für die Gäste im Silk: es beginnt für alle zur gleichen Zeit und es wird ein einheitliches Menü serviert, natürlich abgestimmt auf etwaige Unverträglichkeiten und Ernähungsgewohnheiten. Es tritt sodann ein „Ballett“ von vier Amuse auf, darunter zumeist ein Signature-Cornetto (etwa von Büsumer Krabben und Gurken-Wasabi-Sorbet) und einer kleinen Sushi-Zubereitung von Kawano-San, der im Silk/Micro das beste Sushi der Region zubereitet. Im Kernmenü serviert Lohninger zumeist sein Ein-Stunden Bio-Ei in rasch wechselnden Gewändern, zwei Fisch- bzw. Meeresfrüchtegerichte (legendär die karamellisierte Jakobsmuschel mit Baby-Kalamari, Königskrabbe und Paradeiser-Koriander-Soße) und ein zumeist geschmortes Fleischgericht als Hauptgang. Ein munterer Dessertreigen beendet ein kulinarisch außergewöhnliches Erlebnis – unbedingt nach dem sensationellem Kaiserschmarrn fragen!
© Prof. Dr. Ingo Scheuermann / highendfood.org