Höhepunkte der Weinkultur

Wo schon die Römer kelterten, zeugen berühmte Klöster, tiefe Keller, alte Lagen und viele Geschichten von Deutschlands großer Weintradition. Kostbarkeiten wie der älteste Wein der Welt, der Weinberg des Götz von Berlichingen, das weltweit größte Weinfass und viele weitere Glanzpunkte der Weinkultur erwarten Sie!
Bopparder Hamm
Bopparder Hamm: Die größte Rheinschleife

Inmitten der größten Schleife des Rheins liegt auch das größte zusammenhängende Weinbaugebiet des Mittelrheins: der Bopparder Hamm. Der Name leitet sich wohl vom lateinischen Wort "hamus" ab, was soviel wie Haken bedeutet und auf die S-Form der berühmten Rheinschleife anspielt. Im Jahr werden hier ungefähr 600.000 Liter Wein produziert - fast ausschließlich Riesling.

Weingut der Grafen zu Castell
Castell: Der Fürst bereitete dem Silvaner den Weg

Ein Meilenstein in der Geschichte des fränkischen Ortes Castell war der 6. April 1659: Da ließ der Amtmann des Gräflichen Gutes derer zu Castell, Georg Körner, am Fuße des Schlossbergs in Castell neue Reben pflanzen - allerdings nicht irgendwelche Reben: "25 Österreicher Fechser" hatte am Tag zuvor ein Bote vom Dorf Obereisenheim nach Castell gebracht.

Bremmer Calmont mit Monorak-Bahn
Der Calmont: Wo der Fels den Wein gebiert

Steiler geht es nicht einmal an der Mosel : Mit einer Hangneigung von bis zu 60 Grad ist der Calmont der steilste Weinberg Europas. Der gut 290 Meter hohe Hang zwischen den Moselorten Bremm und Ediger-Eller entstand vor 400 Millionen Jahren in der Erdzeit Devon und besteht aus Schiefer-, Quarzit- und Grauwacke-Verwitterungsgestein.

Weinbergshäuschen
Die Weinbergshäuschen von Saale-Unstrut

Sie sind das Markenzeichen der Weinbauregion Saale-Unstrut : die Weinbergshäuser. Wohl in keiner Region in Deutschland gibt es eine so hohe Dichte von Häusern, Hütten und manchmal sogar richtigen Villen. Mehrere Hundert Weinbergshäuschen werden in der ganzen Region geschätzt, darunter regelrechte Kleinode ihrer jeweiligen Epoche.

Die Weinwerkstatt: Selbstbewusst und zukunftsweisend

Der Lubentiushof in Niederfell an der Mosel geht auf eine im Jahre 1711 gegründete Kellerei der Fürsten von der Leyen zurück. 1994 übernahm Andreas Barth, eigentlich Jurist, das Weingut und führt es seither als Quereinsteiger mit allerhand neuen Ideen. Die Reben seiner Weinberge gedeihen auf den Schieferterrassen der Untermosel und aufgrund der Steillage wird alles von Hand bearbeitet.

Klosterruine Disibodenberg
Freilichtmuseum Bad Sobernheim: Weinbau lebendig

Weinbau vom Mittelalter an bis heute - nirgendwo wird das anschaulicher präsentiert als im Freilichtmuseum von Bad Sobernheim an der Nahe . Das 1973 gegründete Museum im idyllischen Nachtigallental ist mit 35 Hektar und rund 60 000 Besuchern pro Jahr das größte seiner Art in Rheinland-Pfalz . Der Alltag der Winzer wird durch Wohn- und Wirtschaftsgebäude, sowie einen museumseigenen Weinberg lebendig.

Fasskeller des Guts Hermannsberg
Gut Hermannsberg: Riesling aus Kupfer

Wo heute herausragender Riesling wächst, wurden einst Kupfererze geschürft: Die Weinbergslage Schlossböckelheimer Kupfergrube war bis 1901 genau das - eine Kupfergrube. 1901 gründete der preußische Staat die Weinbaudomäne Niederhausen und kaufte das Gelände des Gut Hermannsberg an der Nahe. Zwei Jahre später konnten die ersten Rieslingreben gepflanzt werden.

Sachsenkeule
Hoflößnitz: Sachsenkeule und Weinfeste

Dies ist wahrlich die Wiege des sächsischen Weinbaus: Auf dem Weingut Hoflößnitz feierten die sächsischen Kurfürsten ihre Weinlese, und hier wurde die berühmte Sachsenkeule, eine elegante, regionaltypische, keulenförmige Flaschenform, erfunden. Außerdem ist hier eine 600-jährige Weinbautradition zuhause.

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