Museum der bildenden Künste Leipzig: Spender, Stifter und Mäzene.
Museum der bildenden Künste, Leipzig © Museum der bildenden Künste Leipzig (Alexander Schmidt)
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Museum der bildenden Künste Leipzig: Spender, Stifter und Mäzene.

Die wechselvolle Geschichte dieses bedeutenden Kunstmuseums ist die Geschichte engagierten Bürgertums. Schon 1848, als der Leipziger Kunstverein das „Städtische Museum“ auf der Moritzbastei eröffnete, waren die etwa einhundert gezeigten Werke Schenkungen und Stiftungen Leipziger Bürger, und auch der heutige Bestand aus etwa 3.500 Gemälden, 1.000 Skulpturen und 60.000 grafischen Blättern ist zu einem großen Teil privater Initiative und großzügigen Mäzenen zu verdanken.

Maximilian Speck von Sternburg, Alfred Thieme, Adolf Heinrich Schletter, Fritz von Harck, Hans-Peter Bühler, Marion Bühler-Brockhaus: Seit 150 Jahren prägen diese Namen den Charakter des Museums. Die heutige Sammlung, die im 2004 eröffneten neuen Museumsbau auf etwa 7.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche wieder umfassend gezeigt werden kann, umfasst Werke aus dem Spätmittelalter bis in die Gegenwart; Schwerpunkte sind Altdeutsche und Niederländische Malerei des 15. bis 17. Jahrhunderts, Italienische Malerei vom 15. bis zum 18. Jahrhundert, Französische Malerei des 19. Jahrhunderts – darunter Werke von Eugène Delacroix, Edgar Degas und Claude Monet – und Deutsche Malerei vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Umfangreichen Werkschauen Max Klingers und Max Beckmanns ist eine eigene Etage gewidmet, während im Bereich der Zeitgenössischen Malerei das Museum vor allem auf geschlossene Werkschauen der Leipziger Schule mit Malern wie Bernhard Heisig, Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer verweisen kann, ebenso auf größere Bestände der jüngeren Malergeneration wie Neo Rauch und Daniel Richter.

Weitere Informationen

Die Termine für 2013 finden Sie auf der Homepage.

Nächste Termine:

Öffnungszeiten:
Dienstags und donnerstags bis sonntags 10 bis 18 Uhr, mittwochs 12 bis 20 Uhr, montags geschlossen, Feiertage 10 bis 18 Uhr

Ticketpreise:
Sammlung 5,00 Euro, ermäßigt 3,50 Euro; Wechselausstellungen 6,00 Euro bis 8,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro bis 5,50 Euro; Kombiticket (Wechselausstellungen und Sammlung) 8,00 Euro bis 11,00 Euro, ermäßigt 5,50 Euro bis 7,00 Euro; Jahreskarte 40,00 Euro, ermäßigt 28,00 Euro
Eintritt frei für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre
Am zweiten Mittwoch jedes Monats Eintritt frei

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

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Was Reisende aus der ganzen Welt sagen

10 x Leipzig für lau

Leipzig. Gerade noch Geheimtipp, mausert sich Laaaipzschh, wie es liebevoll von ihren Bewohnern genannt wird, für viele zu einem neuen Berlin. Im Gegensatz zu vielen anderen Großstädten ist die schöne Stadt in Sachsen richtig günstig. Trotzdem lohnt es sich natürlich auch hier den Geldbeutel zu schonen. Hier also 10 Dinge, die man in Leipzig ohne oder nur mit ganz kleinem Geldbeutel unternehmen kann. 1. Leipzig ist eine Stadt mit einer bewegten Vergangenheit. Das zeitgeschichtliche Forum nimmt ein mit in die bewegte Vergangenheit der Stadt. Das moderne Museum bereitet die Geschichte der DDR auf, erzählt vom Widerstand der Bürger und der friedlichen Revolution. Nach dem Besuch versteht man die Stadt einfach besser. Eine Kasse hat das Museum nicht. 2. Aus einem dunklen Keller kommen Töne, die bis tief in die Seele dringen. Mit Hingabe werden Schlagzeug, Bass und Trompete zu den Hauptakteuren des Abends. Im Cafe Telegraph wird einmal in der Woche umsonst gejazzt. 3. Entspannen und die Natur entdecken, kann man im Wildpark Leipzig. Der wirklich wunderschöne Park, kümmert sich um den Erhalt der einheimischen Tiere und Pflanzen. Es kann also sein das beim Picknick ein hungriger Rehbock, was von deinem Brötchen will. 4. Leipzig ist Schauplatz weltliterarische Dramatik. Wer das mit einem Bier in der Hand erleben will, darf am Auerbachkeller nicht vorbei. Hier lässt es sich leicht leben und Mephisto sitzt vielleicht einen Tisch weiter. 5. Wer dann in Laune ist, sollte sich das naTo nicht entgehen lassen. Hier trifft sich das kulturelle Leben in Leipzig. Filme, Ausstellungen, Gesangsabende hier bekommst du alles. Mal für lau, mal mit kleiner Beteiligung. 6. Wer sich einfach mal in die Nacht treiben lassen möchte, der ist im Barfußgäßchen richtig. Kneipen und Altstadt links und rechts. Hier ist es schön und wild. 7. Wer nach einer wilden Nacht etwas Kraft tanken möchte, sollte die „Weiße Elster“ nicht verpassen. Leipzig ist eine Stadt am Wasser und die „Weiße Elster“ ein herrlicher Nebenfluss der Saale den es zu entdecken gilt. 8. Für Fußball und Sportfans ist die Red Bull Arena ein regelrecht magischer Ort. Eine Führung durch das Stadion bringt dich an Ecken, die der Öffentlichkeit eigentlich vorenthalten sind. Nicht ganz umsonst, aber für den ganz kleinen Geldbeutel zu haben. 9. Dem Weltlichen entfliehen, wer will das nicht manchmal. Ein Muss ist die Thomaskirche. Sie ist eines der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und natürlich umsonst. 10. Wer günstig die Nachtruhe finden will pilgert in den Nordosten der Stadt. Die Jugendherberge ist verkehrsgünstig zu erreichen und bietet alles, was man braucht. (Titelfoto: Sebastian Raskop)

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lucas@youpodia.de

Highfield Festival

Indie-Rock direkt am See

Das Festival bei Großpösna in der Nähe von Leipzig ist inzwischen das wohl wichtigste Indie-Rock Festival in den neuen Bundesländern. Die Beatsteaks, Placebo, Billy Talent und die Foo Fighters gehen neben Seeed, K.I.Z. und Casper jährlich ein und aus und heizen den über 25.000 Besuchern auf zwei Bühnen ordentlich ein, nur damit sie sich im nahe gelegenen Störmthaler See wieder abkühlen können. Initiativen wie das „Green Camp“ und „Viva von Agua“ sorgen für ein wenig Umweltbewusstsein auf dem großzügigen Gelände des dreitägigen Festivals. Für Fans von: The National, Donots, 30 Seconds to Mars, Arctic Monkeys, Kettcar, Interpol http://www.highfield.de/

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nina@reiseblogger-kollektiv.com