Museum Kunstpalast Düsseldorf: Die Leidenschaft des Kurfürsten.
Museum Kunstpalast, Düsseldorf ©Stefan Arendt
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Museum Kunstpalast Düsseldorf: Die Leidenschaft des Kurfürsten.

Dass Düsseldorf heute eine Kunstmuseum von internationaler Bedeutung hat, verdankt die heutige Hauptstadt von Nordrhein-Westfalen ihrem ehemaligen Kurfürsten: Johann Wilhelm Joseph Janaz von der Pfalz begann 1710 in Düsseldorf eine Gemäldegalerie aufzubauen. Durch großzügiges Mäzenatentum zog er zahlreiche Künstler an den Hof und entwickelte die Stadt zu einer europäischen Kunstmetropole. Das eigentliche Kunstmuseum wurde zwar erst 1913 gegründet, ohne die Leidenschaft des Kurfürsten aber wäre das Museum Kunstpalast nicht das, was es heute darstellt.

Zwei große Umbauten erlebte der Kunstpalast, bis er in seiner jetzigen Gestalt vollendet war. Von 1925 bis 1926 nach Entwürfen des Architekten Wilhelm Kreis, und von 1999 bis 2000 nach Plänen von Oswald Mathias Ungers erbaut verschafft das Haus heute der Gemäldesammlung eine unverwechselbare Bühne: Die Schwerpunkte der Sammlung sind Alte Malerei, Malerei des 19. Jahrhunderts sowie Moderne Malerei und umfassen Gemälde und Skulpturen vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Ergänzt werden die Kunstwerke durch Kunstgewerbe, Kunsthandwerk, Design, Graphik und eine bedeutende Glassammlung. Zu den Meisterwerken des Hauses gehören „Das ungleiche Paar“ von Lucas Cranach dem Älteren, „Landschaft mit Tobias und dem Engel“ von Jan van Scorel, „Die Flucht nach Ägypten“ ebenso wie das berühmte „Das Kreuz im Gebirge“ von Caspar David Friedrich. Wichtige Werke des frühen 20. Jahrhunderts von Paula Modersohn-Becker, Wassily Kandinsky, Walter Ophey, Franz Marc, August Macke, Otto Dix, Emil Nolde und Ernst Ludwig Kirchner prägen die Moderne Abteilung.

Weitere Informationen

Die Termine für 2013 finden Sie auf der Homepage.

Nächste Termine:

Öffnungszeiten:
Dienstags bis sonntags 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr, montags geschlossen

Ticketpreise:
4,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro; Familienkarte (zwei Erwachsen und bis zu drei Kinder) 9,00 Euro; Family-Pleasure (sonntags ab 14 Uhr) 14,00 Euro; donnerstags freier Eintritt in die Sammlung Museum Kunstpalast

Alle Angaben zu Preisen, Terminen und Öffnungszeiten ohne Gewähr.

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Youpodia Popguides - Mit Susanne Blech durch Düsseldorf

Wer kennt das nicht? In den Stadtführern stehen nur Bars, in denen Touristen sitzen - und die angeblichen Geheimtipps sind längst keine mehr. Das gibt es beim neuen Youpodia Popguide garantiert nicht. Denn hier kommen die Tipps von echten Insidern der Szene ihrer Stadt: von jungen Bands und Künstlern. ----------------------------------- MIT SUSANNE BLECH DURCH DÜSSELDORF ----------------------------------- Susanne Blech ist ambitionierter Elektro-Pop, will genau das sein und will exakt so klingen. Hinter dem Namen verbirgt sich das musikalische Projekt von Sänger und Texter Timon-Karl Kaleyta, der zwischen Düsseldorf, dem Ruhrgebiet und seiner familiär indoktrinierten Ostpreußen-Herkunft verhandelt, arbeitet und lebt. ----------------------------------- DIE LIEBESERKLÄRUNG ----------------------------------- Was macht die Stadt für dich so besonders? Düsseldorf ist ja bekanntermaßen eine der ganz wenigen Städte (auf der ganzen Welt), die komplett schuldenfrei sind. Das merkt man der Stadt an, die Straßen sind immer sehr schön ordentlich und sauber. Einem Menschen wie mir kommt das sehr zupass. Darüber hinaus hat Düsseldorf einen sehr ambivalenten und zweifelhaften Ruf, das finde ich gut - einerseits natürlich das glänzend oberflächliche des Reichtums und auf der anderen Seite aber natürlich die ruhmvolle Vita der Kunst. Das muss man anerkennen. Welche Songs beschreiben deine Lieblingsstadt am besten? Da fällt mir eigentlich nur ein Song ein: Mark Farina, Dream Machine. ----------------------------------- MUST SEES ----------------------------------- Welche drei Sehenswürdigkeiten sollte ich als Tourist auf jeden Fall gesehen haben? Am allerschönsten finde ich eigentlich den Düsseldorfer Flughafen. Ich mag internationale Orte, die durch eine architektonische Offenheit reüssieren - häufig fahre ich an einem Sonntag mit dem wunderbaren 'Skytrain' (Einschienenbahn), der den Bahnhof mit dem Terminal verbindet, in die Flughafenhalle und lese dort die Sonntagszeitung. Das ist wirklich sehr zu empfehlen und über die Maßen angenehm. Der Flughafen verleiht Düsseldorf einen schönen Glanz. Welche Orte sind völlig überschätzt? Auf jeden Fall nicht die KÖ. Die ist genau so, wie sie allenthalben geschildert und wahrgenommen wird. Im Guten wie im Schlechten. Was zeigt ihr euren Gästen als erstes von der Stadt? Am liebsten den Rhein, flussaufwärts schauend über die Rheinkniebrücke hinweg. Das ist dort sehr schön zu schauen für Menschen, die wie ich die Moderne lieben. Ganz toll bei Nacht. In welches Museum sollte man gehen? Natürlich die Museen der wunderbaren und einzigartigen Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen. Was der fabelhafte Werner Schmalenbach hier in den vielen Jahren als Direktor mit dem vielen Düsseldorfer Geld eingekauft hat, ist so ungefähr mit das Schönste und Tollste, was es an Kunst der Moderne zu bewundern gibt. Mit dabei: der vielleicht beste Modigliani, den es auf der Welt gibt. Wo kann ich die jungen Bands der Stadt entdecken? Am besten wie überall: im Internet natürlich, das es auch in Düsseldorf gibt. ----------------------------------- KULINARISCHES UND SHOPPING ----------------------------------- Welche Spezialität muss ich unbedingt probieren? Düsseldorf hat natürlich keine Spezialität außer dem sehr guten Altbier, das es allenthalben gibt. Durch Europas größte japanische Community allerdings gibt es in Düsseldorf nicht nur ein paar schön anzuschauende japanische Hotels sondern auch ein besonders gutes Sushi. Wo kann ich gut und günstig essen? Daheim. Ich empfehle einen guten alten Möhreneintopf. Wo kriege ich die coolsten Klamotten der Stadt? Da bin ich sehr einfallslos. Ich kaufe am liebsten bei COS ein, ein Laden, den es nicht in jeder Stadt gibt, in der Modestadt Düsseldorf aber eben schon. Da läuft keine Musik und die Menschen reden nur sehr leise, dazu gibt es sehr besondere Kleidung - das empfinde ich als sehr schön. Wo kann ich meine Musiksammlung erweitern? Ich plädiere sehr stark für das digitale Zeitalter, daher kann ich selbst nur den iTunes-Store (oder ähnliche Portale) empfehlen, wenn es darum geht, Musik zu ergattern. ----------------------------------- PARTY UND NACHTLEBEN ----------------------------------- Wo beginnt ihr eure Streifzüge durch die Nacht? Wo sie beginnt, kann ich nicht genau sagen. Sie endete aber schon sehr häufig im zwielichtigen Café de Paris auf der Stresemannstraße. Hier bekommt man von einem der fähigsten und stilsichersten Barkeeper der Stadt einen sehr guten Negroni gemixt und wird per Handschlag und Vornamen begrüßt. Sehr gut sind aber auch die Drinks im Ellington nur eine Straße weiter - hier gibt es den vielleicht besten Old Fashioned, den ich kenne. Wo kann ich am besten feiern gehen? Ich gehe nicht so gerne feiern, ehrlich gesagt. Ich sitze lieber in guten Bars, daher kann ich das für Düsseldorf nicht so sagen. Aber wie gesagt, es gibt fantastische Drinks in sehr angenehmen Läden. ----------------------------------- ÜBERNACHTEN ----------------------------------- Wer Lust auf einen Düsseldorf-Besuch hat, findet in der Stadt auch eine Jugendherberge: http://www.youpodia.de/jugendherberge/duesseldorf ----------------------------------- MEHR INFOS ----------------------------------- Noch mehr zu Susanne Blech findet ihr hier: http://www.youpodia.de/blog/birk-grueling/pop-guides-mit-susanne-blech-durch-duesseldorf Interview: Birk Grüling, www.youpodia.de Foto: Susanne Blech

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