Mittelalterliche Tradition: der Dresdner Kreuzchor
Mittelalterliche Tradition: der Dresdner Kreuzchor
Dresdner Kreuzchor ©Dresdner Kreuzchor

Mittelalterliche Tradition: der Dresdner Kreuzchor

Rund 150.000 Menschen hören jedes Jahr die „Kruzianer“, den Dresdner Kreuzchor. Seinen Namen verdankt der gemischte Knabenchor der Kreuzkirche in Dresden, in der er samstagabends noch immer in der „Vesper“ mitwirkt. Die Schüler besuchen das Kreuzgymnasium.

Der Kreuzchor entstand bereits im 13. Jahrhundert als Dresdner „Gegenstück“ zum Leipziger Thomanerchor. Hervorgegangen ist er aus einer Lateinschule, deren Besuch Voraussetzung war für die Mitwirkung am lateinischen Gottesdienst. Von Schütz und Bach über Haydn und Mendelssohn bis hin zu Theodorakis und anderen Zeitgenossen reicht das Repertoire des Chors, dem heute etwa 150 Knaben und junge Männer angehören. Man arbeitet viel mit der Dresdner Philharmonie und der Sächsischen Staatskapelle zusammen, stellt Solisten für die Oper und macht Tourneen bis nach Amerika und Asien. Unter den ehemaligen Kruzianern finden sich weltberühmte Sänger wie Peter Schreier und Olaf Bär.

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