Ein Aktivposten des Musiklebens: Felix Mendelssohn-Bartholdy
Ein Aktivposten des Musiklebens: Felix Mendelssohn-Bartholdy
Mendelssohn-Haus ©Mendelssohn-Haus Leipzig

Ein Aktivposten des Musiklebens: Felix Mendelssohn-Bartholdy

Schon zu Lebzeiten hatte Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) unter antisemitischen Verleumdungen zu leiden. Die Nazis verboten sogar seine Werke – suchten aber vergeblich nach einem „Ersatz“ für Mendelssohns Violinkonzert und den „Sommernachtstraum“.

Aufgewachsen ist Mendelssohn in Berlin, der Stadt seiner musikalischen Mutter. Als „Wunderkind“ hat er in jungen Jahren mehrfach auch dem berühmten Dichter Goethe auf dem Klavier vorgespielt. Mit 17 bereits schrieb er sein Meisterwerk: die Ouvertüre zum „Sommernachtstraum“. Damals wohnte die Familie in der Leipziger Straße 3, dem späteren Preußischen Herrenhaus und heutigen Sitz des Bundesrats in Berlin.

Der Pianist, Komponist und Dirigent unternahm zahlreiche Konzertreisen, u.a. nach London, Paris und Italien. Er war Musikdirektor in Berlin und Düsseldorf, wirkte am Leipziger Gewandhaus und im Frankfurter Cäcilien-Verein. Dem deutschen Musikleben gab er entscheidende Impulse: 1829 führte er Bachs Matthäuspassion erstmals nach fast 90 Jahren wieder auf (in Berlin), 1843 gründete er Deutschlands erstes Konservatorium (in Leipzig).

Gedenkorte für Felix Mendelssohn und seine ebenfalls hochbegabte Schwester Fanny finden sich vor allem in Berlin und Leipzig, aber auch in seiner Geburtsstadt Hamburg. An die letzte Wohnstätte des Komponisten erinnert das Museum im Leipziger Mendelssohn-Haus. Felix und Fanny Mendelssohn, die im gleichen Jahr starben, wurden in Berlin begraben.

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