Ein Meister der Barockoper: Georg Friedrich Händel
Ein Meister der Barockoper: Georg Friedrich Händel
Händel Haus ©Stiftung Händel-Haus

Ein Meister der Barockoper: Georg Friedrich Händel

Er komponierte 42 Opern und 25 Oratorien, darunter den „Messias“ mit dem berühmten „Halleluja“. Aber ebenso bekannt ist Georg Friedrich Händel (1685-1759) für seine „Wassermusik“ und „Feuerwerksmusik“, die er für die britischen Könige George I. und George II. schrieb.

Geboren wurde Händel im gleichen Jahr wie Johann Sebastian Bach und nur rund 150 Kilometer entfernt: in Halle an der Saale. Obwohl er seine Heimatstadt schon mit 18 Jahren verließ, begegnet man in Halle der Erinnerung an Händel auf Schritt und Tritt.

Jedes Jahr im Juni finden in Halle die Händel-Festspiele statt – unter anderem in der 1998 eröffneten Georg-Friedrich-Händel Halle. Das Händel-Haus, die Geburtsstätte des Komponisten, wurde 1948 als Musikmuseum eröffnet. Und natürlich steht mitten auf dem Marktplatz der Stadt auch Händels Denkmal: Die Plastik blickt nach Westen in Richtung London, wo Händels Karriere ihren Höhepunkt erlebte.

Dass Händel überhaupt den Beruf des Musikers ergreifen konnte, verdankte er der Fürsprache des Herzogs von Sachsen-Weißenfels, dem der 7-Jährige auf der Orgel vorspielen durfte. Daran erinnert heute eine Gedenktafel in Schloss Augustusburg in Weißenfels.

Seine ersten Erfolge als Opernkomponist feierte Händel in Hamburg. Bei der Uraufführung von „Almira“, seiner ersten Oper, war er noch keine 20 Jahre alt. Am beliebtesten waren seine Opern jedoch in England, wo er deshalb fast 50 Jahre seines Lebens verbrachte. Mit einigem Recht ist England stolz auf „seinen“ George Frideric Handel.

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