Berlin: Staatsoper Unter den Linden, Daniel Barenboim dirigiert Bruckner

Jazz klingt live am besten – im Club

Um über improvisierte Musik reden zu können, muss man sie hautnah erleben. Einige hundert Clubs, Festivals und Konzertsäle in Deutschland präsentieren regelmäßig regionale, nationale und internationale Jazzmusiker. Mancher deutsche Jazzclub ist längst auch in Übersee berühmt.

A-Trane, Berlin

Der Name A-Trane ist eine Mixtur aus Trane (Insider-Name für John Coltrane) und A-Train (nach dem Billy-Strayhorn-Stück „Take the A-Train“). Das A-Trane entstand 1992 in Charlottenburg, im Zentrum des alten Westberlin. 2011 wurde es als bester Jazzclub Deutschlands ausgezeichnet.

b- Flat, Berlin

Als Gegenstück zum A-Trane im Westen Berlins lockt seit 1995 am Hackeschen Markt im ehemaligen Ostberlin das b-Flat. Der Club bietet ein cooles Ambiente, eine legendär lange Bar und gelegentlich auch Konzerte jenseits der Grenzen des Jazz. Immer wieder mittwochs steigt die Jamsession.

Birdland Hamburg

Hamburgs erste Adresse für Swing und gemäßigt modernen Jazz ist das 1985 gegründete Birdland im Stadtteil Hoheluft-West. Eingeladen von der Jazz Federation Hamburg e.V. spielten hier unzählige internationale Weltstars von Chet Baker bis Wynton Marsalis.

Bix Stuttgart

Noch relativ jung ist das Bix im Gustav-Siegle-Haus in der Stuttgarter Altstadt. Benannt wurde der Club nach Bix Beiderbecke (1903-1931), dem legendären Jazz-Kornettisten mit deutschen Wurzeln. Sein internationales Highlight der Woche präsentiert das Bix immer freitags.

Domicil Dortmund

Das Domicil in Dortmund bietet seit der Gründung 1969 Jazz in allen Facetten – von Dixieland bis Free. Seit 2005 befindet sich der Club in einem ehemaligen Kino in der Hansastraße – im ersten Stock zwischen Restaurant und Konzertsaal. Das Domicil gilt als einer der drei besten Jazzclubs in Deutschland.

Jazzclub Hannover

Seit 1966 gibt es den Jazzclub Hannover auf dem Lindener Berg im Keller eines ehemaligen Jugendheims. Gegründet wurde der „Orange Club“ von Michael Gehrke (1943-2004), der für seine Jazz-Aktivitäten 1978 sogar die Ehrenbürgerschaft von New Orleans erhielt.

Jazzkeller Frankfurt

Dank der amerikanischen Army-Clubs in der Stadt war Frankfurt am Main nach dem Zweiten Weltkrieg das deutsche Zentrum des Jazz. Der Jazzkeller in der Kleinen Bockenheimer Straße wurde 1952 vom legendären Carlo Bohländer (1919-2004) gegründet und ist der wohl älteste bestehende Jazzclub in Deutschland.

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