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Die Musikerdynastie Bach
Die Musikerdynastie Bach ©Bach-Archiv Leipzig (Clemens Buchwald)

Der Isaac Newton der Musik: Johann Sebastian Bach

Für viele war Johann Sebastian Bach (1685-1750) der größte Komponist aller Zeiten. Ob die Matthäus-Passion, die Brandenburgischen Konzerte oder das Wohltemperierte Klavier: Bachs Werke inspirieren Musiker und Komponisten bis heute.

Johann Sebastian Bach wurde in eine Musikerfamilie hineingeboren. Schon im 16. Jahrhundert, als sie im Hauptberuf noch Bäcker waren (daher der Name „Bach“), hatten die Bachs leidenschaftlich musiziert. In Bachs Geburtsstadt Eisenach erinnert das 1907 als Museum eröffnete Bachhaus an das Leben und Wirken des großen Komponisten.

Nach Anstellungen in Arnstadt, Mühlhausen und Weimar wirkte Bach von 1717 bis 1723 als Kapellmeister am Fürstenhof von Köthen. In der Köthener Zeit starb seine erste Frau Maria Barbara und Bach heiratete Anna Magdalena; beide waren hervorragende Sängerinnen. In Köthen entstanden auch einige von Bachs bekanntesten Instrumentalwerken: die sechs Brandenburgischen Konzerte und der erste Teil des Wohltemperierten Klaviers.

1723 wurde Bach in Leipzig zum Thomaskantor ernannt und blieb bis zu seinem Tod zuständig für die Kirchenmusik der Stadt. Hier schrieb er seine großen Oratorien und Messen und die meisten seiner Kantaten. In Leipzig gibt es nicht nur zwei Bach-Denkmäler (beide nahe der Thomaskirche), das jährliche Bachfest und das Bach-Archiv, sondern seit 2010 auch ein großes Bach-Museum.

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