Der ernsthafte Hanseat: Johannes Brahms
Der ernsthafte Hanseat: Johannes Brahms
Johannes Brahms ©Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg Internationle Vereinigung e.V.

Der ernsthafte Hanseat: Johannes Brahms

Er galt als Perfektionist und übermäßig selbstkritisch. Johannes Brahms (1833-1897), zeitlebens Junggeselle, wollte Musik von dauerhaftem Wert komponieren und verachtete die Trends des Tages. Etwas so Populäres wie eine Oper hat er nie geschrieben.

Brahms entstammte einer Hamburger Musikanten-Familie und musste sich schon als Jugendlicher bei deren Auftritten in Kneipen beteiligen. An den großen Sohn der Stadt erinnern in Hamburg das Brahms-Museum sowie Gedenktafeln und Denkmäler in der Laeiszhalle, im Rathaus und auf dem Johannes-Brahms-Platz.

Dank der Förderung durch Liszt und Schumann kam der junge Brahms rasch zu Ruhm. Er liebte und verehrte Schumanns Frau Clara, die große Pianistin, und blieb ihr ein Leben lang freundschaftlich verbunden. Wirklich erfolgreich war Brahms aber zuerst in Wien, wo er die „Ungarischen Tänze“ schrieb und als „Erbe Beethovens“ gefeiert wurde.

In Meiningen, wo Brahms 1885 die Uraufführung seiner 4. Sinfonie dirigierte, erinnert das Brahms-Denkmal an seine langjährige Zusammenarbeit mit der Meininger Hofkapelle. Im Brahmshaus in Baden-Baden sind noch die Wohnräume zu besichtigen, in denen der Komponist gerne den Sommer verbrachte.

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