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Carl-Maria-von-Weber-Museum in Dresden
Carl-Maria-von-Weber-Museum in Dresden

Carl Maria von Weber – Pionier der deutschen Romantik

Sein bekanntestes Werk ist „Der Freischütz“, der den Klang und Tonfall der deutschen romantischen Oper begründete. Die Uraufführung von 1821 im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt in Berlin leitete der Komponist Carl Maria von Weber (1786-1826) selbst.

Er wurde in eine Künstlerfamilie geboren: Beide Eltern waren reisende Musiker, seine Cousine Constanze seit 1782 Mozarts Ehefrau. Zur Welt gekommen ist Carl Maria von Weber in Eutin, wo noch sein Geburtshaus zu sehen ist und sein Denkmal im Carl-Maria-von-Weber-Hain thront. Die Eutiner Festspiele stehen ganz im Zeichen des Komponisten, der bereits mit 11 Jahren seine erste Oper schrieb.

Als Kapellmeister und Operndirektor, unter anderem in Breslau und Prag, hat Weber viele organisatorische Abläufe eingeführt, die heute im Orchesterbetrieb selbstverständlich sind. 1817 übernahm er die Operndirektion in Dresden, wo er im Ortsteil Hosterwitz seine Sommerresidenz hatte. Das Haus beherbergt heute das Carl-Maria-von-Weber-Museum. Auf dem Dresdener Theaterplatz steht Webers Denkmal.

„Oberon“, seine letzte romantische Oper, entstand im Auftrag des Londoner Opernhauses und zu einem englischen Libretto. Der bereits an Tuberkulose erkrankte Weber leitete selbst die Uraufführung in London; er starb dort wenige Wochen danach. 1844 wurde sein Sarg nach Dresden überführt und auf dem Alten Katholischen Friedhof beigesetzt.

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