Berlin: Staatsoper Unter den Linden, Daniel Barenboim dirigiert Bruckner
  • Carl-Maria-von-Weber-Museum in Dresden
  • Bach-Archiv Leipzig
    Die Musikerdynastie Bach ©Bach-Archiv Leipzig (Clemens Buchwald)
  • Kurt Weill Gesellschaft e.V.
    Kurt Weill Fest in Dessau ©Kurt Weill Gesellschaft e.V. (Kai Bienert)
  • Regio Augsburg Tourismus GmbH
    Mozathaus, Ausstellung ©Regio Augsburg Tourismus GmbH
  • Fondation Hindemith
    Hindemith Kabinett im Kuhhirtenturm Frankfurt Main ©Fondation Hindemith (Mara Monetti 2011)
  • Museum für Musikinstrumente Leipzig
    Heinrich Schütz (1585-1672) ©Museum für Musikinstrumente Leipzig
  • Stiftung Händel-Haus
    Händel Haus ©Stiftung Händel-Haus
  • Beethoven Haus Bonn
    Beethoven Haus in Bonn ©Beethoven Haus Bonn
  • Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
    Schumann-Haus ©Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (Brzoska)
  • Carl Orff, sitzend mit aufgestütztem Kopf auf den Händen, entstand um 1970 ©"Fotografin: Daniela-Maria Brandt Quelle: Orff-Zentrum München"
  • Richard Wagner Museum Bayreuth
    Richard Wagner, Marmorbüste von Kietz ©Richard Wagner Museum Bayreuth
  • Richard-Strauss-Institut, Garmisch-Partenkirchen
    Richard Strauss im Arbeitszimmer seiner Garmischer Villa ©Richard-Strauss-Institut, Garmisch-Partenkirchen
  • Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg Internationle Vereinigung e.V.
    Johannes Brahms ©Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg Internationle Vereinigung e.V.
  • Mendelssohn-Haus Leipzig
    Mendelssohn-Haus ©Mendelssohn-Haus Leipzig

Von Schütz bis Orff: Deutschland ist das Land der Komponisten

Als der Schriftsteller Thomas Mann zwischen 1943 und 1947 einen Roman über die deutsche Seele schrieb, erfand er als Hauptfigur – einen Komponisten. Denn seit der Barockzeit gilt Deutschland als ein Zentrum der Tonsetzer-Kunst. Die „drei großen B“ – Bach, Beethoven, Brahms – bilden da nur die Spitze des Eisbergs.

Seine „Carmina Burana“ machten den oberbayerischen Komponisten Carl Orff (1895-1982) weltberühmt. Die szenischen Chorgesänge mit ihren Anklängen an mittelalterliche Musik fanden auch als Filmmusik und in Pop und Rock häufig Verwendung.

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Er komponierte 42 Opern und 25 Oratorien, darunter den „Messias“ mit dem berühmten „Halleluja“. Aber ebenso bekannt ist Georg Friedrich Händel (1685-1759) für seine „Wassermusik“ und „Feuerwerksmusik“, die er für die britischen Könige George I. und George II. schrieb.

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Keine 40 Jahre nach Martin Luthers Tod geboren, verlieh Heinrich Schütz (1585-1672) der protestantischen, deutschsprachigen Kirchenmusik künstlerische Größe. An die 500 Werke sind von ihm überliefert – fast ausschließlich Vertonungen nach der Luther-Bibel.

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Ihn muss man einfach mögen: Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791), den Komponisten der „Zauberflöte“ und der „Kleinen Nachtmusik“. Mozart brachte die Wiener Klassik zur Blüte und schrieb einige der charmantesten Melodien der Musikgeschichte.

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Der sächsische Komponist Richard Wagner (1813-1883) gehört zu den einflussreichsten Komponisten der Hochromantik und genießt als genialer Schöpfer monumentaler Musikdramen noch heute Weltruhm.

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Bekannt ist er vor allem für seine Klaviermusik und seine Lieder: Robert Schumann (1810-1856), der typischste Komponist der deutschen Romantik. Romantische Tragik war nicht nur sein Thema als Künstler, sie prägte auch sein viel zu früh beendetes Leben.

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In den 1920er Jahren symbolisierte Paul Hindemith (1895-1963) den musikalischen Fortschritt in Deutschland. Er erkundete die Möglichkeiten des Rundfunks, der elektronischen Musik und des Jazz und feierte große Erfolge bei den Donaueschinger Musiktagen.

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