Berlin: Staatsoper Unter den Linden, Daniel Barenboim dirigiert Bruckner

Von Schütz bis Orff: Deutschland ist das Land der Komponisten

Als der Schriftsteller Thomas Mann zwischen 1943 und 1947 einen Roman über die deutsche Seele schrieb, erfand er als Hauptfigur – einen Komponisten. Denn seit der Barockzeit gilt Deutschland als ein Zentrum der Tonsetzer-Kunst. Die „drei großen B“ – Bach, Beethoven, Brahms – bilden da nur die Spitze des Eisbergs.

Sein bekanntestes Werk wurde die „Dreigroschenoper“ von 1928 – obwohl Kurt Weill (1900-1950) hier doch nur versucht hatte, auf kunstvolle Weise „falsch“ zu komponieren. Allein bis zum Jahr 1932 wurde die „Dreigroschenoper“ bereits in 18 Sprachen aufgeführt.

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Sein bekanntestes Werk ist „Der Freischütz“, der den Klang und Tonfall der deutschen romantischen Oper begründete. Die Uraufführung von 1821 im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt in Berlin leitete der Komponist Carl Maria von Weber (1786-1826) selbst.

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Seine Zeitgenossen feierten ihn als „Originalgenie“: Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788), der zweitälteste Sohn Johann Sebastian Bachs, war zu Lebzeiten unter dem Beinamen „Hamburger Bach“ berühmter als sein Vater und gilt als der bedeutendste Komponist der Epoche der Empfindsamkeit, in der sich stilistisch der Übergang vom Barock zur Klassik vollzieht.

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Er galt als Perfektionist und übermäßig selbstkritisch. Johannes Brahms (1833-1897), zeitlebens Junggeselle, wollte Musik von dauerhaftem Wert komponieren und verachtete die Trends des Tages. Etwas so Populäres wie eine Oper hat er nie geschrieben.

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Er gilt als der zornige Titan der klassischen Musikepoche: Ludwig van Beethoven (1770-1827). Bonns größter Sohn schrieb jedoch nicht nur die schicksalsschwere Fünfte Sinfonie, sondern auch das anrührende Klavierstück „Für Elise“. Seine Melodie „An die Freude“ dient seit 1972 als Europa-Hymne.

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Für viele war Johann Sebastian Bach (1685-1750) der größte Komponist aller Zeiten. Ob die Matthäus-Passion, die Brandenburgischen Konzerte oder das Wohltemperierte Klavier: Bachs Werke inspirieren Musiker und Komponisten bis heute.

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Schon zu Lebzeiten hatte Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) unter antisemitischen Verleumdungen zu leiden. Die Nazis verboten sogar seine Werke – suchten aber vergeblich nach einem „Ersatz“ für Mendelssohns Violinkonzert und den „Sommernachtstraum“.

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