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Richard Wagner, Marmorbüste von Kietz
Richard Wagner, Marmorbüste von Kietz ©Richard Wagner Museum Bayreuth

Pionier einer neuen Harmonik: Richard Wagner

Der sächsische Komponist Richard Wagner (1813-1883) gehört zu den einflussreichsten Komponisten der Hochromantik und genießt als genialer Schöpfer monumentaler Musikdramen noch heute Weltruhm.

Geboren wurde er in Leipzig, wo er auch 1831 sein Musikstudium aufnahm. Auf Richard Wagners Spuren lässt sich heute gut die Stadt erkunden. Den größten Teil seiner Jugend verbrachte er allerdings in Dresden. Dort wurde er 1843 auch Kapellmeister der Hofoper und brachte mehrere seiner Opern zur Uraufführung. In Graupa bei Dresden, wo er sich im Sommer 1846 aufhielt, erinnern Museen und Denkmäler an den Komponisten.

Nach dem Maiaufstand 1849 musste Richard Wagner aus Dresden fliehen und kehrte erst 1860 zurück. Vier Jahre später fand er seinen wichtigsten Förderer im bayerischen „Märchenkönig“ Ludwig II. in München. Dort wurden zwischen 1865 und 1870 vier Wagner-Opern uraufgeführt. Ein Denkmal und eine Gedenktafel erinnern an Wagners Münchner Zeit.

Sein eigenes Festspielhaus bekam Wagner 1872 in Bayreuth, sozusagen auf halbem Weg zwischen München und Dresden. Auf dem „Grünen Hügel“ hatten Wagners letzte Opern ihre Premiere: „Siegfried“, „Götterdämmerung“ und „Parsifal“. Für seine Familie errichtete der Komponist in Bayreuth das Haus Wahnfried, das heute als Wagner-Museum dient.

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