Ein Klangzauberer aus Bayern: Richard Strauss
Ein Klangzauberer aus Bayern: Richard Strauss
Richard Strauss im Arbeitszimmer seiner Garmischer Villa ©Richard-Strauss-Institut, Garmisch-Partenkirchen

Ein Klangzauberer aus Bayern: Richard Strauss

Er war ein Meister der modernen Instrumentierung und neuartiger Klangfarben. Mit Opern wie „Salome“ und „Elektra“ und sinfonischen Dichtungen wie „Alpensinfonie“ und „Also sprach Zarathustra“ erlangte der Komponist Richard Strauss (1864-1949) Weltruhm.

Schon mit 6 Jahren soll der Münchner Musikersohn komponiert haben. Mit 22 wurde er Kapellmeister in seiner Heimatstadt München und bald darauf auch als Komponist berühmt. Eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus sowie der Richard-Strauss-Brunnen (Salome-Brunnen) in der Fußgängerzone erinnern an den Sohn der Stadt.

Von 1898 an war Richard Strauss 20 Jahre lang als Hofkapellmeister in Berlin tätig. Das Haus in der Heerstraße, wo er die Opern „Die Frau ohne Schatten“ und „Ariadne auf Naxos“ schrieb, trägt heute eine Gedenktafel.

Neben dem Komponieren und Dirigieren engagierte sich Richard Strauss stark im Musikleben. Er gründete das Berliner Tonkünstler-Orchester, initiierte die Musik-Verwertungsgesellschaft GEMA und die Salzburger Festspiele. Von 1933 bis 1935 war er außerdem Präsident der Reichsmusikkammer. Vom Nazi-Regime hat er sich nur halbherzig distanziert: Für die Olympischen Spiele 1936 schrieb er die Eröffnungsmusik.

Im Alter lebte Strauss in Garmisch-Partenkirchen, wo er sich 1908 eine Villa gebaut hatte. In Garmisch erinnern das Richard-Strauss-Institut (mit Ausstellungen und Konzerten) und ein jährliches Strauss-Festival an den Komponisten.

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