Robert Schumann, der deutsche Chopin
Robert Schumann, der deutsche Chopin
Schumann-Haus ©Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (Brzoska)

Robert Schumann, der deutsche Chopin

Bekannt ist er vor allem für seine Klaviermusik und seine Lieder: Robert Schumann (1810-1856), der typischste Komponist der deutschen Romantik. Romantische Tragik war nicht nur sein Thema als Künstler, sie prägte auch sein viel zu früh beendetes Leben.

Im heutigen Schumann-Haus in Zwickau wurde der Komponist geboren und machte seine ersten Schritte in die Welt der Musik. Doch schon als junger Mann musste er den Traum von einer Pianisten-Karriere begraben – wegen einer Versteifung seiner Hand. Gezwungenermaßen konzentrierte er sich aufs Komponieren und die Musikschriftstellerei. Die von Schumann gegründete „Neue Zeitschrift für Musik“ existiert noch heute.

In Leipzig heiratete Schumann die Liebe seines Lebens, die Pianistin Clara Wieck – und verscherzte sich dadurch die Freundschaft ihres Vaters Friedrich Wieck. Das Leipziger Schumann-Haus, wo das junge Paar von 1840 bis 1844 lebte und Schumanns „Frühlingssinfonie“ entstand, ist heute Museum, Veranstaltungsort und Schule.

Weil er im geliebten Sachsen keine angemessene Anstellung finden konnte, zog Schumann mit seiner Familie 1850 ins Rheinland und wurde Musikdirektor in Düsseldorf. Doch bald schon verschlimmerten sich seine gesundheitlichen Probleme: Nach einem Selbstmordversuch wurde er 1854 in eine psychiatrische Klinik eingeliefert, das heutige Schumannhaus Bonn. Auf dem Bonner Alten Friedhof liegen er und seine Witwe Clara begraben.

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