Berlin: Staatsoper Unter den Linden, Daniel Barenboim dirigiert Bruckner
Rundfunkchor Berlin
Rundfunkchor Berlin ©Matthias Heyde

Rundfunkchor Berlin – eine musikalische Institution

Er ist Deutschlands erfolgreichster gemischter Chor: der Rundfunkchor Berlin. Zahlreiche Schallplatten-Preise, darunter drei Grammys und etliche Klassik-Echos, belegen seine internationale Qualität. Geleitet wird der Chor seit 2001 vom britischen Dirigenten Simon Halsey.

Gegründet wurde er 1925 als „Berliner Funkchor“, seine Wiedergeburt erfolgte 1973 aus der Fusion der Berliner Solistenvereinigung und des Großen Chors des Berliner Rundfunks. Von Anfang an sorgten zahlreiche Uraufführungen sowie deutsche und Berliner Erstaufführungen für reichlich Aufsehen. Unter diesen Premieren waren Werke von Milhaud oder Weill, nach dem Krieg auch von Bartók, Boulez, Henze, Orff, Penderecki, Prokofiew, Schostakowitsch, Strawinsky und vielen anderen. Große Chorwerke von Bach bis Schönberg bilden das Stamm-Repertoire. Seit den 1990er Jahren vergibt der Rundfunkchor Berlin auch Kompositionsaufträge. Man arbeitet vorzugsweise mit den großen Berliner Orchestern und mit den besten Dirigenten der Welt – von Klemperer bis Salonen. Neuerdings bezieht der Chor immer öfter auch Amateure in besondere Projekte mit ein, zum Beispiel bei den „Mitsingkonzerten“.

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