Thomanerchor Leipzig – 800 Jahre alt
Thomanerchor Leipzig – 800 Jahre alt
Thomanerchor in Leipzig

Thomanerchor Leipzig – 800 Jahre alt

Wer die Thomasschule besuchen durfte, musste zur geistlichen Musik des Klosters beitragen. So entstand im Jahr 1212 aus Schülern der Klosterschule ein Knabenchor. Der römisch-deutsche Kaiser Otto IV. von Braunschweig bestätigte die Gründung mit seinem Siegel.

Nach der Auflösung des Klosters in der Reformationszeit unterstand der Thomanerchor direkt der Stadt Leipzig. Auch Johann Sebastian Bach leitete ihn als Thomaskantor fast 30 Jahre lang. Heute besteht der gemischte Knabenchor aus etwa 100 Jungen (Alter: bis 18), rund doppelt so vielen wie zu Bachs Zeiten. Der Schwerpunkt des Repertoires ist noch immer die geistliche Musik, vorzugsweise Bachs Kantaten, Motetten und Oratorien. Seit 1920 gastieren die Jungs in den „Kieler Blusen“ auch im Ausland. In Leipzigs Thomaskirche hört man sie gewöhnlich dreimal die Woche: freitags und samstags mit dem Gewandhausorchester, sonntags im Gottesdienst. Viele professionelle Sänger und Musiker, darunter auch Popkünstler, gingen aus den Thomanern hervor.

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Was Reisende aus der ganzen Welt sagen

10 x Leipzig für lau

Leipzig. Gerade noch Geheimtipp, mausert sich Laaaipzschh, wie es liebevoll von ihren Bewohnern genannt wird, für viele zu einem neuen Berlin. Im Gegensatz zu vielen anderen Großstädten ist die schöne Stadt in Sachsen richtig günstig. Trotzdem lohnt es sich natürlich auch hier den Geldbeutel zu schonen. Hier also 10 Dinge, die man in Leipzig ohne oder nur mit ganz kleinem Geldbeutel unternehmen kann. 1. Leipzig ist eine Stadt mit einer bewegten Vergangenheit. Das zeitgeschichtliche Forum nimmt ein mit in die bewegte Vergangenheit der Stadt. Das moderne Museum bereitet die Geschichte der DDR auf, erzählt vom Widerstand der Bürger und der friedlichen Revolution. Nach dem Besuch versteht man die Stadt einfach besser. Eine Kasse hat das Museum nicht. 2. Aus einem dunklen Keller kommen Töne, die bis tief in die Seele dringen. Mit Hingabe werden Schlagzeug, Bass und Trompete zu den Hauptakteuren des Abends. Im Cafe Telegraph wird einmal in der Woche umsonst gejazzt. 3. Entspannen und die Natur entdecken, kann man im Wildpark Leipzig. Der wirklich wunderschöne Park, kümmert sich um den Erhalt der einheimischen Tiere und Pflanzen. Es kann also sein das beim Picknick ein hungriger Rehbock, was von deinem Brötchen will. 4. Leipzig ist Schauplatz weltliterarische Dramatik. Wer das mit einem Bier in der Hand erleben will, darf am Auerbachkeller nicht vorbei. Hier lässt es sich leicht leben und Mephisto sitzt vielleicht einen Tisch weiter. 5. Wer dann in Laune ist, sollte sich das naTo nicht entgehen lassen. Hier trifft sich das kulturelle Leben in Leipzig. Filme, Ausstellungen, Gesangsabende hier bekommst du alles. Mal für lau, mal mit kleiner Beteiligung. 6. Wer sich einfach mal in die Nacht treiben lassen möchte, der ist im Barfußgäßchen richtig. Kneipen und Altstadt links und rechts. Hier ist es schön und wild. 7. Wer nach einer wilden Nacht etwas Kraft tanken möchte, sollte die „Weiße Elster“ nicht verpassen. Leipzig ist eine Stadt am Wasser und die „Weiße Elster“ ein herrlicher Nebenfluss der Saale den es zu entdecken gilt. 8. Für Fußball und Sportfans ist die Red Bull Arena ein regelrecht magischer Ort. Eine Führung durch das Stadion bringt dich an Ecken, die der Öffentlichkeit eigentlich vorenthalten sind. Nicht ganz umsonst, aber für den ganz kleinen Geldbeutel zu haben. 9. Dem Weltlichen entfliehen, wer will das nicht manchmal. Ein Muss ist die Thomaskirche. Sie ist eines der wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt und natürlich umsonst. 10. Wer günstig die Nachtruhe finden will pilgert in den Nordosten der Stadt. Die Jugendherberge ist verkehrsgünstig zu erreichen und bietet alles, was man braucht. (Titelfoto: Sebastian Raskop)

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lucas@youpodia.de

Highfield Festival

Indie-Rock direkt am See

Das Festival bei Großpösna in der Nähe von Leipzig ist inzwischen das wohl wichtigste Indie-Rock Festival in den neuen Bundesländern. Die Beatsteaks, Placebo, Billy Talent und die Foo Fighters gehen neben Seeed, K.I.Z. und Casper jährlich ein und aus und heizen den über 25.000 Besuchern auf zwei Bühnen ordentlich ein, nur damit sie sich im nahe gelegenen Störmthaler See wieder abkühlen können. Initiativen wie das „Green Camp“ und „Viva von Agua“ sorgen für ein wenig Umweltbewusstsein auf dem großzügigen Gelände des dreitägigen Festivals. Für Fans von: The National, Donots, 30 Seconds to Mars, Arctic Monkeys, Kettcar, Interpol http://www.highfield.de/

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nina@reiseblogger-kollektiv.com