Mozart – genialer Spross einer schwäbischen Künstlerfamilie
Mozart – genialer Spross einer schwäbischen Künstlerfamilie
Mozathaus, Ausstellung ©Regio Augsburg Tourismus GmbH

Mozart – genialer Spross einer schwäbischen Künstlerfamilie

Ihn muss man einfach mögen: Wolfgang Amadé Mozart (1756-1791), den Komponisten der „Zauberflöte“ und der „Kleinen Nachtmusik“. Mozart brachte die Wiener Klassik zur Blüte und schrieb einige der charmantesten Melodien der Musikgeschichte.

Weil er in Salzburg geboren wurde und lange Zeit in Wien gewirkt hat, wird Mozart oft als österreichischer Komponist bezeichnet. Er selbst hätte sich jedoch keineswegs so genannt. Seine Geburtsstadt Salzburg fiel erst durch Napoleon (nach Mozarts Tod) an Österreich.

Mozarts Vater Leopold stammte ursprünglich aus Augsburg. Dort lebte auch Mozarts Cousine Marianne (das „Bäsle“), mit der Wolfgang eng befreundet war. An die Geschichte der Künstler-Familie Mozart (ursprünglich: „Motzhardt“) erinnert in Augsburg ein Museum im Mozarthaus in der Frauentorstraße. Mozarts Ur-Ur-Großvater David erwarb dieses Haus als Familiensitz bereits 1635.

Das musikalische „Wunderkind“ Wolfgang bereiste halb Europa. Bereits als Siebenjähriger besuchte er erstmals Mannheim, das als „Paradies der Tonkünstler“ galt. Die „Mannheimer Schule“ wurde ein wichtiger Vorläufer der Wiener Klassik. 1778 lernte Mozart dort seine spätere Frau Constanze kennen, eine Cousine des romantischen Komponisten Carl Maria von Weber.

Als der Mannheimer Kurfürst 1778 den bayerischen Thron erbte, verlegte er seine Residenz nach München. In seinem Auftrag komponierte Mozart für den Münchner Karneval 1781 die Oper „Idomeneo“, die im Cuvilliés-Theater uraufgeführt wurde. Daran erinnert eine Gedenktafel in der Altenhofstraße in der Münchner Altstadt.

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