Denkmal blühender Leidenschaft: Barocke Gärten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen

Mit Hingabe widmete sich Sophie von Hannover im 17. Jahrhundert der Gestaltung von Gartenanlagen. Besonders zeigt sich ihr Geschick heute in den Königlichen Gärten Herrenhausen, die sie nach den imposanten Barockanlagen der Oranier gestalten ließ.

Die Gärten von Kleve

Die barocke Gartenanlage, idyllisch gelegen am unteren Niederrhein, wurde im 17. Jahrhundert von dem Gartenarchitekten Jacob von Campen angelegt. Neben dem Tiergarten auf dem Sternberg, von dem strahlenförmig zwölf Alleen abgehen, ist das Amphitheater am Springberg ein weiterer Blickfang.

Die Königlichen Gärten Herrenhausen gehören zu den schönsten Parkanlagen Europas. Kurfürstin Sophie von Hannover, geistige Urheberin dieser grandiosen Anlage, ließ den ländlichen Sommersitz Herrenhausen nach dem Vorbild der imposanten Barockanlagen der Oranier gestalten.

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Schloss Corvey

Die ehemalige Benediktinerabtei im ostwestfälischen Weserbergland galt als eines der bedeutendsten karolingischen Klöster und verfügte über eine der wertvollsten Bibliotheken des Landes, die ab 1860 vom Dichter Hoffmann von Fallersleben als Bibliothekar betreut wurde.

Schloss & Schlosspark Nordkirchen

Aufgrund seiner riesigen Ausmaße und seiner barocken Gestaltung nennen begeisterte Besucher Schloss und Park Nordkirchen oft „das westfälische Versailles“. Das Wasserschloss wurde im 18. Jahrhundert von Friedrich Christian von Plettenberg, Fürstbischof von Münster, in Auftrag gegeben und von J. C. Schlaun fertiggestellt.

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