Schloss Fasanerie Fulda
Schlösser, Parks und Gärten

Besuchen Sie die Stätten fürstlicher Pracht

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Schloss Fasanerie Fulda – barockes Kleinod im Grünen

Das barocke Stadtschloss im hessischen Fulda wurde 1708–1714 erbaut. Dem Besucher bietet das Schloss eine Sammlung der Porzellan-Manufaktur Fulda sowie Prunkräume aus dem 19. Jahrhundert und von seinem Turm aus einen wunderbaren Blick über Fulda und die Rhön.

Schloss Fasanerie Fulda zählt zu den schönsten Barockschlössern Hessens. Etwa sieben Kilometer außerhalb der Stadt liegt es auf einer leichten Anhöhe, umgeben von herrlichen Waldungen. Bereits Anfang des 18. Jahrhunderts ließ Fürstabt von Dalberg ein bescheidenes Lustschloss errichten, das noch heute zwischen den beiden Türmen das Zentrum der Anlage bildet. Unter dem ersten Fürstbischof Fuldas, Amand von Buseck, und dem Baumeister Andreas Gallasini erhielt das Schloss um 1740 seine heutige Gestalt. Der Nordflügel glänzt mit einer Rokoko-Stuckdecke, der Südflügel beherbergt hingegen Inventar des 19. Jahrhunderts, wie kostbares Kunsthandwerk und Möbel des Empire. In separaten Schauräumen ist eine kostbare Porzellansammlung mit Stücken aller frühen europäischen Manufakturen zu besichtigen. Die Antikensammlung im Schloss Fasanerie gilt als eine der bedeutendsten Privatsammlungen Deutschlands. Sie beherbergt ein breites Spektrum an Keramik und Kleinkunst jeder Art, Großplastiken und Porträtbüsten aus über einem Jahrtausend. Auf einer Gesamtfläche von circa 100 Hektar wird das Schloss von einem bezaubernden Park umgeben. Vor 1738 gab es noch einen einfachen Jagdpark, der erst unter dem Fürstabt und späteren Fürstbischof von Fulda, Amand von Buseck, in eine barocke Gartenanlage umgestaltet wurde. Noch heute stehen barocke Bauten, wie Pavillons und andere Relikte, in dem Schlosspark. Lohnenswert ist auch ein Ausflug in die Stadt Fulda, wo den Besucher neben dem Dom St. Salvator auch das Stadtschloss Fulda erwartet – ein frühes Renaissanceschloss, das von 1706 bis 1721 errichtet wurde und eine Reihe von eindrucksvollen Altären und Grabdenkmälern, unter anderem des heiligen Bonifatius, beherbergt.

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