Spätbarocke Schatztruhen: Verspielte Leichtigkeit statt pompöser Pracht

Wie das leichte Dessert nach einem pompösen Mahl wirken die Bauten aus dem Spätbarock. Von der vollkommen erhaltenen Stadtanlage in Ludwigslust bis zum Klostergarten in Neuzelle: Überall wird die Anmut dieser Epoche spürbar.

Barockgarten & Landschaftspark Hundisburg

Das Hundisburger Schloss wurde um 1140 erstmals urkundlich erwähnt und diente ursprünglich der Grenzsicherung des Erzbistums Magdeburg. Die ehemalige Burg wurde Mitte des 16. Jahrhunderts zum Renaissanceschloss umgebaut und ist das bedeutsamste ländliche Barockschloss Sachsen-Anhalts.

Klostergarten Neuzelle

Der im 18. Jahrhundert entstandene barocke Klostergarten in Neuzelle, war in einen Abts- und Konventgarten gegliedert. Bis heute hat sich die Anlage mit ihren Stilelementen erhalten und gilt als einzige barocke Parkanlage Brandenburgs, die in der Folgezeit nicht überformt wurde.

Schloss Blankenburg & Garten

Auf dem Kalkberg Blankenstein, beherrschend und machtvoll auf die Stadt Blankenburg am Nordrand des Harzes in Sachsen-Anhalt blickend, liegt das Mitte des 11. Jahrhunderts erbaute Schloss Blankenburg. Sehenswert sind der Graue Saal, das Theater, die Schlosskapelle sowie der Kaiser- und Rittersaal.

In Mecklenburgs Provinz überrascht dieses spätbarocke Ensemble aus Schloss und Stadt. Doch manch schöner Schein trügt in diesem Schloss: Viele Dekorationen wurden bekannt als „Ludwigsluster Carton“.

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