Europa-Rosarium, Sangerhausen
Schlösser, Parks und Gärten

Besuchen Sie die Stätten fürstlicher Pracht

Europa-Rosarium, Sangerhausen. Rosen, so weit das Auge reicht.

Dieses Rosenreich in Sangerhausen ist viel mehr als nur ein poetischer, prachtvoller Garten: Es ist ein lebendiges Museum der „Königin der Blumen“, eben ein „Rosarium“.

Die Liebe zur Rose hat in Sangerhausen Tradition: Schon 1896 gründeten die Bürger einen Verschönerungsverein. Dessen Vorsitzender Albert Hoffmann war ein Rosennarr und der geistige Anstifter des Projekts. 1903 eingeweiht, macht das Europa-Rosarium heute weit über Deutschland hinaus Furore. Auf den 12,5 Hektar Gesamtfläche sind 75.000 Rosen vereint, insgesamt 8.300 Arten. Damit steht die größte Rosensammlung der Welt im Guinness-Buch der Rekorde. Beim Spazieren zur Hauptblütezeit zwischen Ende Mai bis Mitte Juli ist der gesamte Park von betörendem Duft vor allem alter Rosen erfüllt. Als „alte“ Rosen werden Klassen bezeichnet, die vor 1867 bekannt waren, wie Noisette- und Damaszenerrosen. Mit Züchtung der ersten Teehybride „La France“ 1867 – die epochale Berühmtheit prunkt ebenfalls im Park – begann das Zeitalter der „modernen“ Rosen. Der Vielfalt der Rosen scheint in Sangerhausen unendlich: Wildrosen, Englische Rosen, Beet-, Edel- und Parkrosen, Strauch- und Kletterrosen sind gruppiert im Rosenmeer, im Weltenei, im alten Schaugarten, im Jubiläumsgarten oder auf der Großen Wiese. Die gesamte Pracht ist eingebettet in eine exzellent gepflegte, parkartige Anlage, in der die „Königin der Blumen“ Hauptdarstellerin ist, Skulpturen und andere Kunstwerke älteren und neueren Ursprungs sind interessante Nebendarsteller. Ende Juni findet hier das Berg- und Rosenfest mit der „Nacht der 1.000 Lichter“ statt, wenn Feuerwerk, Musik, Tanz und kulinarische Genüsse die Besucher begeistern.

Ausflüge

Die imposante Anlage der ehemaligen Kaiserpfalz Burg und Schloss Allstedt beherbergt eine spätgotische Burgküche im Burgmuseum und den größten Kaminschlot des deutschen Burgenbaus. Beliebt sind auch die Schlosskonzerte und Open-Air-Veranstaltungen im Burghof und die „Ritter-Tafeley“ in der Hofstube. In Schaubergwerk und Bergbaumuseum Röhrigschacht Wettelrode kann man Bergbau hautnah erfahren. Eine Wanderung auf dem Bergbaulehrpfad und eine Einkehr in der Bergmannsklause runden den Ausflug ab.

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