Palmengarten Frankfurt

Palmengarten Frankfurt. Exotischer Dschungel mitten in Deutschland

Wen die Sehnsucht nach Dschungel und Exotik überkommt, der pilgert in den etwa 22 Hektar großen Frankfurter Palmengarten. Fast alles, was weltweit an exotischer Flora wächst, ist hier zu bestaunen.

Im 19. Jahrhundert gründeten innovative Bürger den Palmengarten. Der Garten ist grüne Oase im Herzen der Stadt und beliebtes Ausflugsziel für Frankfurter, Touristen und selbst für Blumenmuffel. Tropen und Subtropen locken ins Tropicarium, ein Ensemble aus 14 Gewächshäusern in moderner Glasarchitektur. Perfekt simuliert sind die vielfältigen Klimazonen der Erde, vom üppig grünen Regenwald und Monsunwald über die Schwüle der Mangroven bis zur trockenen Wüste mit stacheligen Riesenkakteen. Das Tropicarium verbindet das Naturerlebnis mit einer lehrreichen Reise durch die Klimazonen unseres Planeten. Sehenswert ist auch der Goethe-Garten, Hommage an den berühmten Sohn der Stadt. Der Dichterfürst und passionierte Gärtner widmete dem Ginkgo-Baum eine Ode, die lebenden Originale wachsen zahlreich im Park. Das Prunkstück ist immer noch das 18 Meter hohe Palmenhaus, berühmtestes und ältestes Bauwerk des Palmengartens. Gebaut wurde die Eisenkonstruktion 1868–1869 nach einem Entwurf des Architekten Friedrich Kaysser. Vorbild waren die gigantischen Glaspaläste in London (1846) und Paris (Weltausstellung 1867). Das exotische Wunderreich hat nichts von seiner Faszination verloren. Wer nach einem „Urwald-Regen“ auf einer Holzbank zwischen riesigen Palmen sitzt und dem geisterhaften Tropfen im grün-milchigen Dämmer lauscht, ist verzaubert – bis ein Kakadu kreischt und dieser Schrei wieder in die Realität zurückruft. „Botanik für alle“ ist außerdem das Motto für Hunderte von Führungen und Vorträgen.

Ausflüge

Im Haus am Großen Hirschgraben erblickte Johann Wolfgang von Goethe im August 1749 das Licht der Welt und verlebte dort seine Kindheit und Jugend. Heute kann man diese Räume des „Goethe-Hauses“ besichtigen. Auf beiden Seiten der Ufer des Mains liegen insgesamt 13 völlig unterschiedliche Frankfurter Museen. Im Sommer kann man am „Museumsufer“ außerdem herrlich spazieren gehen und Kaffee trinken.

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