Darmstadt

Darmstadt: Dichter, Denker, Weltraumforscher.

Wenn es unter deutschen Städten eine gibt, die so etwas wie die Klassenbeste ist, dann ist das Darmstadt. Hochgebildet und belesen, kultiviert, vielseitig interessiert und von gepflegtem Äußeren – Darmstadt hat durch Wissenschaft, Literatur, Kunst und Architektur ein ganz eigenes Profil entwickelt, das die Stadt weithin berühmt gemacht hat.

Die Gründung der Künstlerkolonie Mathildenhöhe vor mehr als 100 Jahren hat Darmstadt zu seinem besonderen Rang verholfen. Die prächtigen Jugendstilhäuser machen diesen Musenhügel bis heute absolut unverwechselbar. Nach 1949, nach Jahren, die im fast völlig zerstörten Darmstadt von Tristesse und Wohnungsnot geprägt waren, gelang ein zweiter kultureller Aufbruch, der zur Gründung wegweisender Einrichtungen und zur systematischen Ansiedlung „rauchloser Industrie“ führte: Verlage und grafische Betriebe finden sich hier in einzigartiger Dichte, international anerkannte Institute für Literatur, Kunst und Musik und das Satellitenkontrollcenter ESOC sind heute Markenzeichen der Stadt. Die Verleihung des Georg-Büchner-Preises, des wichtigsten deutschen Literaturpreises, das Hessische Landesmuseum mit der weltweit größten Beuys-Sammlung, die Kunsthalle, das Staatstheater, eine quirlige Musik- und Kleinkunstszene und viele Galerien geben der Stadt ein einzigartiges Kulturflair. Seit 1999 hat eine weitere große kulturelle Institution ihre Pforten geöffnet: Die Centralstation, eine denkmalgeschützte ehemalige Maschinenhalle, präsentiert Theater, Lesungen, Ausstellungen, Konzerte und Clubbings.

Damit nicht genug: Zu den Sehenswürdigkeiten gehören auch das Alte Rathaus, der Luisenplatz, das Schloss am Marktplatz, Ludwigskirche, Pauluskirche, das Achteckhaus und die Orangerie, die Rosenhöhe und die Russische Kapelle mit ihrem romantischen Platanenhain. Und natürlich die Grube Messel, UNESCO-Welterbe und ein Fenster zur frühen Geschichte unseres Planeten. Schließlich die Waldspirale des Österreichers Friedensreich Hundertwasser, der hier in einem seiner Spätwerke seine Vision des neuen Wohnens verwirklichte. Aufsehen erregen regelmäßig auch die seit 1950 veranstalteten „Darmstädter Gespräche“, seit 2005 „Neue Darmstädter Gespräche“, zu philosophischen und gesellschaftlichen Themen der Zeit. Seit 1951, damals noch zwischen Baracken und Ruinen, findet alljährlich das Heinerfest statt, das Darmstädter Stadtfest. Der beste Beweis, dass die Darmstädter nicht nur gescheit reden, sondern auch fröhlich und ausgelassen feiern können. Und das am liebsten, wenn Gäste wie Sie dabei sind.

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