Wiesbaden, die De-luxe-Ausgabe einer Stadt, gleichsam die höhere Tochter unter Deutschlands Großstädten. Hauptstadt des Landes Hessen, eines der ältesten und vornehmsten Kurbäder Europas, Inbegriff von Gediegenheit, Klasse und Anspruch. Ob Dinieren, Flanieren oder Konsumieren, hier ist alles von höchstem Niveau. Und das gilt zweifelsohne auch für die Offenheit und das Savoir-vivre der Wiesbadener.
Kunsterlebnis Wiesbaden: die Freude am Besonderen
Das Leben in Wiesbaden pulsiert, es ist abwechslungsreich und lebendig. Und das spiegelt sich auch in einem breiten Angebot an Theater, Kunst, Literatur und Musik in unterschiedlichster Form wider. So treffen sich alljährlich hochkarätige Ensembles im Hessischen Staatstheater zu den Internationalen Maifestspielen und anderen Veranstaltungen von Weltformat. Und auch abseits der großen Bühnen hat Wiesbaden viel zu bieten. Kleinkunst, Musik und Improvisationstheater werden an verschiedenen Spielstätten geboten, die immer durch ihre Originalität bestechen. Eine hochwertige und mannigfaltige Auswahl bieten auch die Wiesbadener Museen. So beherbergt das Museum Wiesbaden neben zahlreichen großartigen Sammlungen auch den europaweit größten Bestand an Werken des russischen Malers Alexej von Jawlensky.
Das magische Fünfeck: die historische Innenstadt
Jeder Spaziergang durch die Altstadt, innerhalb des Historischen Fünfecks, wird einen tiefen Eindruck hinterlassen. Angefangen am Schlossplatz: Hier stehen das älteste Gebäude der Innenstadt, das Alte Rathaus, erbaut 1608 bis 1610, und das von 1884 bis 1887 errichtete Neue Rathaus. Die Nordseite des Platzes dominiert das Stadtschloss der nassauischen Herzöge, das Kaiser Wilhelm II. bei seinen zahlreichen Aufenthalten als Wohnsitz zu nutzen pflegte. Am östlichen Rand des Historischen Fünfecks verläuft die elegante Wilhelmstraße, Shopping- und Kulturmeile ersten Ranges: Noble Geschäfte und Cafés wechseln sich ab mit dem Museum Wiesbaden und dem Nassauischen Kunstverein, der sich auf Zeitgenössisches spezialisiert hat. An der Ostseite der Wilhelmstraße wurde 1860 der Landschaftspark Warmer Damm angelegt. Wiederum etwas östlich davon thront die Söhnlein-Villa, wegen ihres Washingtoner Vorbilds auch „Weißes Haus“ genannt. Am nördlichen Ende liegt das Kureck, dessen Mittelpunkt eine Grünfläche mit zwei imposanten Kaskadenbrunnen markiert.
Sie wird von einem hufeisenförmigen Ensemble umschlossen, bestehend aus dem Kurhaus, dem nach englischem Vorbild angelegten Kurpark, den Kurhauskolonnaden – mit 129 Metern die längste Säulenhalle Europas – und den Theaterkolonnaden mit dem 1894 eröffneten Hessischen Staatstheater, bis heute eine Bühne von bestem Ruf. Ganz in der Nähe sprudelt der gesundheitsspendende Kochbrunnen, mit einer Förderleistung von etwa 500.000 Litern am Tag und einer Temperatur von 67 °C die ergiebigste aller Wiesbadener Thermalquellen.
Was am Ende des Tages zählt: erstklassige Gastronomie
Vom vornehmen Neroberg über der Stadt bis an die Ufer des Rheins erstreckt sich eine gastronomische Landschaft der Extraklasse. Ein leichter mediterraner Snack zum Abschluss eines erlebnisreichen Tages oder doch lieber ein mehrgängiges Menü an festlicher Tafel – egal, wonach einem gerade der Sinn steht: Schicke Restaurants finden sich hier ebenso wie Bistros und Brasserien, gepflegte Wein- und Bierstuben, Pubs und feine Cafés, teilweise in traditionellem Wiener Kaffeehausambiente. Apropos Ambiente: Mit diesem Wort könnte man nicht nur Kaffeehäuser beschreiben, sondern gleich die ganze Stadt Wiesbaden.