Zwinger Dresden – barocke Baukunst unter August dem Starken

Zwinger Dresden – barocke Baukunst unter August dem Starken

Der Zwinger in Dresden ist ein weltberühmtes Kunstwerk barocker Architektur. Er entstand 1709 in der Zeit August des Starken. Verschiedene Bildhauer schufen unvergleichliche Skulpturen zur Verschönerung der Anlage, die heute eine der Hauptattraktionen der sächsischen Landeshauptstadt ist.

Der Dresdner Zwinger entstand im Jahr 1709 ursprünglich als ein von Holzgebäuden umgebener Festplatz für Turniere und andere höfische Spiele des sächsischen Adels. In den Jahren 1710 bis 1719 errichtete Matthäus Daniel Pöppelmann unter Kurfürst August dem Starken den Zwinger in Sandstein. Die Pavillons und Galerien auf der Wallseite dienten als Orangerie. Das wohl am meisten fotografierte Motiv des Zwingers ist das Kronentor. Das barocke Kunstwerk des Zwingers wird von Gottheiten der griechischen Mythologie charakterisiert. Neben dem Wallpavillon befindet sich das Nymphenbad. Dieses Wasserkunstwerk gehört zu den schönsten barocken Brunnenanlagen Deutschlands. Die Innenräume des Zwingers beherbergen heute teils Museen. So zählt die Dresdner Porzellansammlung zu den umfangreichsten keramischen Sammlungen der Welt. Einen weiteren Höhepunkt bietet die Rüstkammer mit einer kostbaren Kostüm- und Prunkwaffensammlung. Einen Besuch wert ist auch die Sempergalerie, die unter dem Architekten Gottfried Semper von 1847 bis 1854 entstand und die bis heute die weltweit bedeutendsten Sammlungen von Gemälden aus der Zeit der Renaissance bis zum Barock präsentiert, unter anderem das berühmte Bild der „Sixtinischen Madonna“ von Raffael.

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