Johannes Gutenberg - Mann des Millenniums

Gut gedacht, gut gemacht.

Tüftler, Bastler und andere findige Köpfe hatte Deutschland schon immer. Und ihre Erfindungen prägen die Welt bis zum heutigen Tag. Ob Aspirin oder Airbag, ob Gartenzwerg oder Weihnachtsbaum: Vieles, was unser Leben leichter, schöner oder sicherer macht, stammt aus Deutschland. Wandeln Sie auf den Spuren bedeutender Ingenieure und kühner Visionäre – und landen Sie im Hier und Heute.

Der Legende nach wurde die Geburtsstunde des Weihnachtsbaums im Jahr 1419 eingeläutet. Damals hatten Freiburger Bäcker einen Baum mit Backwerk und Süßigkeiten behängt. Die Kinder der Stadt durften den Baum am Neujahrstag plündern. Ob diese Legende wahr ist oder nicht: Sicher ist, dass der geschmückte Baum sich von Deutschland in die ganze Welt verbreitet hat. Er gehört zu Weihnachten wie die Geschenke und die traditionellen Lieder. Den größten Weihnachtsbaum der Welt gibt es jedes Jahr auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt zu bestaunen.

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Johann Weck, der 1841 im Königsteiner Stadtteil Schneidhain geboren wurde, erwarb 1895 die Patente und das Alleinverkaufsrecht für die Einkochgläser. Die Weck-Gläser mit dem berühmten Erdbeerlogo werden noch heute benutzt, um Lebensmittel jeglicher Art in voller Frische, Schmackhaftigkeit und eigentümlicher Würze mehrere Jahre zu erhalten.

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Schellackplatte, Langspielplatte, Musikkassette und CD – sie alle haben ihren weltweiten Siegeszug in Niedersachsen gestartet. Der hannoversche Erfinder Emil Berliner erfindet 1887 die Schellackplatte und zugleich das Grammophon. Sein Bruder gründet später die Deutsche Grammophon Gesellschaft, bekannt als PolyGram. Mit der Langspielplatte, der Musikkassette und der Compact Disc, kurz CD, folgten weitere bahnbrechende Erfindungen.

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Im Jahre 1903 erfand der Glastechniker Reinhold Burger die Thermoskanne. Die Erfindung eines Behälters, der die Temperatur im Inneren ohne Chemikalien halten konnte, war seinerzeit revolutionär. So hat sich die Thermoskanne, damals wie heute, als äußerst nützliche Erfindung erwiesen und ist im Alltag unabdingbar geworden. Eine Ausstellung über die Thermoskanne und ihre Erfolgsgeschichte kann im Museumsdorf Baruther Glashütte in Brandenburg, einem fast 300 Jahre alten Glasbläserdorf, bestaunt werden.

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Die Anfänge des Teddybären liegen im Städtchen Giengen an der Brenz, wo Margarete und Richard Steiff ein Filzwarenkonfektionsgeschäft gründeten. Ein kleines Nadelkissen in Form eines Elefanten wird 1877 zum ersten Kuscheltier und steht am Beginn einer Weltkarriere. Den Durchbruch bringt 1902 ein Bär mit beweglichen Beinen und Armen. Vor allem in den USA wird er ein großer Erfolg und wird dort auch nach dem damaligen Präsidenten Theodore „Teddy“ Roosevelt benannt. In Giengen an der Brenz erzählt das Steiff Museum die spannende Geschichte des Teddybären.

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Die Berliner sind ihrer Zeit gerne eine Nasenlänge voraus und so wurde hier 1881 die erste Elektrische Straßenbahn der Welt aus der Taufe gehoben. Für die einen Kilometer lange Strecke vom Bahnhof Lichterfelde bis zur Zehlendorfer Straße (heute Finckensteinallee) zahlten die Berliner damals 20 Pfennig, mehr als einen durchschnittlichen Stundenlohn. Einen Einblick in die Geschichte des Schienen- und Straßenverkehrs in Berlin bekommen Besucher heute im Deutschen Technikmuseum auf über 25.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche.

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Der Komponist Richard Strauss war ein so begeisterter Skatspieler, dass er in seiner Oper „Intermezzo“ sogar eine Skatpartie komponierte. Das Kartenspiel für drei Spieler wurde 1813 in der Spielkartenstadt Altenburg entwickelt und gehört heute zu den beliebtesten Kartenspielen in Deutschland. Mit der Geschichte des Skats und der Spielkarten beschäftigt sich das Spielkartenmuseum im Residenzschloss Altenburg, das weltweit älteste seiner Art. Die über 1.000 Jahre alte Stadt bezaubert zudem mit ihrer imposanten Schlossanlage und der liebevoll restaurierten Altstadt.

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Hopfen, Malz, Hefe und Wasser – und sonst nichts. Seit rund 500 Jahren regelt das deutsche Reinheitsgebot die Inhaltsstoffe deutscher Biere und ist damit die älteste noch gültige Lebensmittelverordnung der Welt. Wie alt das Reinheitsgebot genau ist, darüber wird allerdings gerne gestritten. Während bayerische Bierbrauer ein Dokument aus dem Jahr von 1516 anführen, beanspruchen die Thüringer mit einer Wirtshausverordnung aus dem Jahr 1434 das älteste Reinheitsgebot für sich. Dem Biergenuss tut das keinen Abbruch, denn eingehalten wird das Gebot überall.

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Deutschland inspiriert

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