Sorbische Trachten – Haute Couture mit Tradition

Das hat immer Hand und Fuß.

In Deutschland haben sich viele alte Traditionen erhalten, die in kleinen Werkstätten, Ateliers und Manufakturen liebevoll bewahrt, gepflegt und von Generation zu Generation weiter gegeben werden. Wobei die Grenzen zwischen Handwerk und Kunst oft fließend sind. Schauen Sie traditionellen Handwerkern über die Schulter und lassen Sie sich überraschen, wie modern alte Kunstfertigkeiten sein können.

Im prächtigen Barockbau der Alten Abtei in Mettlach, Hauptsitz von Villeroy & Boch, werden mehr als 260 Jahre Unternehmensgeschichte lebendig. Das Erlebnismuseum mit den historischen Szenerien der Keravision und moderner Tischkultur, dem Keramikmuseum und dem Historischen Museumscafé anno 1892 laden zu einem unvergesslichen Rundgang ein. Für die Bildausstattung des Museumscafés wurden mehr als 15.000 von Hand dekorierte Fliesen nach Originalen des 19. Jahrhunderts angefertigt.

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Kaum jemand weiß, dass Hessen die größte Vielfalt alter Trachten in ganz Deutschland aufweist. Die Tracht lediger Frauen aus der Schwalm erlangte dabei durch das Märchen „Rotkäppchen“ der Brüder Grimm Weltruf. Insbesondere beim jährlichen Hessentag im Juni können Gäste die traditionelle Vielfalt der Trachten selbst erleben. Heute pflegen viele Trachtengruppen das alte Brauchtum und es gibt auch noch einige alte Frauen, die heute noch täglich die Schwälmer Tracht tragen.

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Der Rostocker Hof-Korbmachermeister Wilhelm Bartelmann soll den Strandkorb im 19. Jahrhundert erfunden haben - seitdem hat sich das Möbel kaum verändert. Die Korbsessel werden bis heute in Handarbeit hergestellt. Sie stehen an fast allen deutschen Ost- und Nordseestränden und bieten bequemen Schutz vor Sonne und Wind. Weniger bequem, aber lustig, ist das Strandkorbrennen, das in Zinnowitz auf der Ostseeinsel Usedom im Rahmen des Winterstrandkorbfestes zur Tradition geworden ist. Zweierteams tragen das 60 Kilo schwere Möbel über eine 20 Meter lange Rennstrecke zum Ziel.

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Das Sticken wird im Spreewald zur Kunst erhoben. Stich für Stich werden die bunten Muster in die sorbischen Trachten gestickt. Wie das geht und welche Geduld die Frauen bei der Herstellung der farbenfrohen Trachten benötigen, erfahren Besucher zum Beispiel in der Trachtenstickerei Burg. Hier werden Trachtenteile, komplette Trachten, Trachtenpuppen und kleine Andenken mit der Hand gefertigt. Mit der Stickmaschine werden Spruchbänder, Bilder und auf Wunsch auch Monogramme gestickt.

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Buntbestickte Kopftücher und farbenfrohe Röcke machen die Spreewald-Trachten aus, die sorbische Frauen bis heute an den Festtagen tragen. Dabei hat jede Farbe ihre eigene Bedeutung: Unverheiratete Frauen tragen rote Röcke, grüne Röcke die verheirateten. Schwarze Röcke werden zum Kirchgang angezogen. Die unterschiedlichen Hauben zeigen an, aus welchem Ort die Trägerin stammt. In jüngster Zeit haben sich moderne Designerinnen von der Tracht inspirieren lassen und eigene Interpretationen der Traditions-Kleidung für Frau und Mann entworfen.

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Kultur und Geschichte der Oberlausitz ist in besonderem Maße mit den Sorben verbunden. Das kleinste slawische Volk prägt bis heute mit seinem Brauchtum, seiner Kultur und Lebensweise die Region und ihre Veranstaltungen im Jahreszyklus. Im Laufe des Jahres gibt es viele Gelegenheiten, ihre Bräuche und Traditionen zu erleben. Besonders zu diesen Anlässen werden in den verschiedenen Regionen die festlichen Trachten getragen - zum Beispiel in der Osterzeit.

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Maritimes Museum und Hamburg – das gehört eindeutig zusammen. Die Hansestadt ist unvorstellbar ohne die Schifffahrt, und ein Besuch des Internationalen Maritimen Museums in Hamburg ist ein Muss für alle, die sich für die Facetten des Meeres und der Seefahrt begeistern können. Beherbergt im historischen Gebäude des Kaispeicher B in der Speicherstadt, erzählt es von Entdeckern und Eroberern, von Kapitänen und Seeleuten und bietet eine Expedition durch 3.000 Jahre Menschheitsgeschichte.

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Seinen Ursprung verdankt Halle (Saale) den reichen Solequellen. Im Jahre 1491 schlossen sich die Salzwirker – Halloren genannt – zur „Salzwirker-Brüderschaft im Thale zu Halle“ zusammen. Die Mitglieder dieser Brüderschaft halten die Geschichte und Tradition ihrer „Vorfahren“ bis heute lebendig. Im Technischen Halloren- und Salinemuseum sieden die Halloren nach wie vor Salz nach alter Tradition. Von den Besuchern lassen sie sich dabei mehrmals im Jahr zu ausgewählten Terminen über die Schulter schauen.

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Deutschland inspiriert

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