Dom und Michaeliskirche in Hildesheim
Dom und Michaeliskirche in Hildesheim ©Hildesheim Marketing GmbH
UNESCO 2013

auf das Reiseland Deutschland

Dom und Michaeliskirche in Hildesheim

St. Michaelis und der Dom St. Mariä Himmelfahrt zu Hildesheim bei Hannover sind zwei herausragende Beispiele frühromanischer Baukunst. Die beiden Kirchenbauwerke symbolisieren die Blüte religiöser Kunst im Heiligen Römischen Reich, legen Zeugnis von der Schaffenskraft des Bischofs Bernward ab und beeindrucken mit weltbekannten historischen Kunstschätzen.

St. Michaelis und der Mariendom sind zwei herausragende Beispiele romanischer Baukunst und legen ein außergewöhnliches Zeugnis von der religiösen Kunst im Heiligen Der erste Dombau an der Stelle des Hildesheimer Doms St. Mariä Himmelfahrt entstand bereits 872. Die dreischiffige Basilika des Mariendoms gehört damit zu den ältesten Bischofskirchen Deutschlands und Europas, fertiggestellt wurde sie im Jahr 1061. Neben der herausragenden Architektur sind es vor allem die Kunstschätze, die Sie gesehen haben sollten, etwa die Bernwardstür aus dem Jahre 1015 mit Darstellungen aus der Heilsgeschichte oder die Christussäule aus dem Jahre 1020, auf der die Taten Christi gezeigt werden. Beide stammen aus der Zeit des Bischofs Bernward und sind ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes. Und auch an seinen Außenmauern wartet der Dom mit einer wirklichen Sehenswürdigkeit auf: Ein der Legende nach schon tausend Jahre alter Rosenstock wächst dort – das eigentliche Wahrzeichen der Stadt Hildesheim. Noch einige Jahrzehnte früher als der Dom, im Jahre 1022, wurde die St. Michaeliskirche geweiht. Sie gilt vielen als die schönste frühromanische Kirche Deutschlands und als Schlüsselwerk mittelalterlicher Bau- und Handwerkskunst. Die Basilika, ein verschachtelter Bau mit vielen Rund- und Ecktürmen, von den Hildesheimern schlicht „Himmelsburg“ genannt, thront über der historischen Altstadt und ist nicht zuletzt für ihre Holzdecke aus dem 13. Jahrhundert berühmt. Hier, im Mittelschiff des Langhauses, haben unbekannte Meister auf 1.300 Eichenbohlen den Stammbaum Christi gemalt, ein nördlich der Alpen einzigartiges Kunstwerk und herausragendes Zeugnis romanischer Kirchenmalerei.

Reiseinfo & Service

Hinweis:

Aufgrund von Sanierungsarbeiten zum Bistumsjubiläum ist der Dom bis August 2014 geschlossen. Der legendäre tausendjährige Rosenstock an der Apsis des Doms und der Kreuzgang sind weiterhin zugänglich. Die Christussäule, die Bernwardtür und andere Kunstwerke sind vorübergehend an anderen Standorten in Hildesheim zu sehen.

Events

Wiedereröffnung des Hildesheimer Domes nach der Sanierung mit anschließender Festwoche (15. bis 22. August 2014)

Erlebnistipp

Individueller Rundgang durch Hildesheim mit Rosenpflastersteinen als Wegweiser zu Hildesheims Sehenswürdigkeiten

Führungen

April bis Oktober täglich um 14:00 Uhr; November bis März mittwochs um 14:00 Uhr sowie samstags und sonntags um 11:00 Uhr

Folgende Angebote können auch in zahlreichen Fremdsprachen gebucht werden:

• Hildesheim zum Kennenlernen
• Höhepunkte der Bau- und Kunstgeschichte
• Wege in die Romanik
• Auf den Spuren von Bischof Bernward
• Bronzeguss vom Mittelalter bis heute
• Klöster und Stifte in Hildesheim
• Orgelspaziergänge
• Lebendige Geschichte: Stadtführer in zeitgenössischen Kostümen begleiten Sie durch die Epochen der Hildesheimer Stadtgeschichte.

Kontakt: www.hildesheim.de

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