Unter den großen Kirchen der Welt verkörpert der Kölner Dom (Baubeginn 1248) den Typus der hochgotischen Kathedrale am reinsten und vollkommensten.
Der Kölner Dom, erbaut von 1248 bis 1880, gilt als Meisterwerk mittelalterlich-gotischer Architektur. Unter den großen Kirchen der Welt verkörpert der Dom den Typus der hochgotischen Kathedrale am reinsten und vollkommensten, bei seiner Vollendung im 19. Jahrhundert war er das größte Gebäude der Welt. Mit einer Fläche von 7.000 Quadratmetern verfügte der Dom über die größte Kirchenfassade der Welt, sie ist flankiert von zwei mächtigen Türmen zu je 157 Metern Höhe. Der Dom beherbergt eine Fülle bedeutender Kunstwerke: die farbigen Glasmalereien, das ottonische Gero-Kreuz (970 n.Chr.), die älteste Großplastik des Abendlandes, den Dreikönigenschrein (1180–1225), ein überragendes Werk der rheinmaasländischen Goldschmiedekunst, den Altar der Stadtpatrone (um 1450) von Stephan Lochner, das Meisterwerk der Kölner Malerschule, und das Orgelensemble. Kunsthistoriker sehen im Kölner Dom eine einmalige Harmonisierung sämtlicher Bauelemente. Inmitten der Stadt ruht das geliebte Wahrzeichen von Köln wie ein gigantischer Wächter.
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