Limes

    Der Limes – die Grenze des Römischen Reiches

    Der antike Grenzwall ist eines der herausragendsten archäologischen Bodendenkmäler in Mitteleuropa und Zeugnis der römischen Epoche und Kultur vor rund 2.000 Jahren.

    Der obergermanisch-rätische Limes markiert auf insgesamt 550 Kilometern die einstigen römischen Grenzbefestigungen vom Rhein bis zur Donau. Mit Kastellen, Wachtürmen, Mauern und Palisaden grenzte die damalige Weltmacht vor ca. 2.000 Jahren ihr Reich gegen das freie Germanien ab. Der Limes ist eines der eindrucksvollsten und das längste archäologische Bodendenkmal Europas. Hier begegnete die einst hoch entwickelte Kultur der römischen Antike dem kulturellen Entwicklungsland des „barbarischen“ Germanien. Der Limes verläuft von Bad Hönningen/Rheinbrohl am Rhein bis in den Bereich von Regensburg an der Donau. Neben im Original erhaltenen römischen Relikten sind auch Rekonstruktionen, Ausgrabungen und Nachbauten zu sehen. Stellenweise ist der Limes, der auf weiten Strecken schnurgerade Wald und Feld durchquert, noch selbst erkennbar. Besondere Highlights entlang der Route: die Saalburg in Bad Homburg, ein vollständig wiederaufgebautes Kastell, das Römermuseum in Osterburken, das Limesmuseum in Aalen mit Archäo-Park und Kastell, die Römischen Thermen und das Römermuseum mit Limesinformationszentrum in Weißenburg.

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